Turnhalle ab August 2014 bezugsfertig
Bild: Tiemann
Schutt und Dreck bestimmen das Bild in der Turnhalle Neuenkirchen. Sie wird für 2,2 Millionen Euro saniert.
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 Den Beschluss dazu hatte die Politik bereits vor Monaten gefällt, nun sind die Handwerker dran. In genau einem Jahr soll alles fertig sein. Die Stadt investiert 2,2 Millionen Euro. Weil insbesondere die Gymnastikabteilung des TuS Westfalia Neuenkirchen stetig wächst, muss die bisherige Schwimmhalle einem großen Gymnastikraum weichen. Die Einfachturnhalle bleibt in ihrer jetzigen Größe erhalten, wird aber auch komplett saniert.

Aktuell sind das noch brauchbare Mobiliar sowie diverse Sportgeräte aus der Halle in das ehemalige Feuerwehrgerätehaus direkt nebenan gebracht worden. Wie berichtet, soll das Feuerwehrhaus in ferner Zukunft abgerissen werden. Jetzt dient es erstmal als Lager. Nur einige Turnmatten werden nach dem Umbau nicht mehr in die Halle zurückkehren. „Die haben wir an Hüttis Balkanhilfe gespendet“, sagt Bürgermeister Andreas Sunder.

 Er betont, dass der geplante Abriss des Feuerwehrhauses auch deshalb nötig ist, damit die Turnhalle ihr Hinterhofdasein beendet. Weil sie ein Stück versetzt nach hinten liegt, ist sie von der Straße aus nicht zu erkennen. Das sollte sich unbedingt ändern, findet Uwe Balhorn. Seine „Architektur-werk-stadt“ Balhorn, Wewer und Karhoff aus Paderborn verpasst der Sportstätte aus den 1960er-Jahren nämlich ein komplett neues Gesicht. Ansprechend, modern und hell soll sie nach dem Umbau sein. „Dann erkennt niemand mehr, dass die Halle mehr als 50 Jahre alt war“, ist sich Balhorn sicher.

Er begrüßt es sehr, dass die Stadt rundum erneuert: „Viele begnügen sich mit punktuellen Maßnahmen am Gebäude. Das macht aber wenig Sinn, wenn man dauerhaft Kosten sparen möchte.“ Die Halle an sich bleibt stehen, nur der kleine Vorbau am Eingang und der große Schornstein werden abgerissen. Insgesamt soll so eine großzügigere Optik erreicht werden. Die bereits vorhandene Tribüne in der Einfachturnhalle steht auch nach dem Umbau wieder zur Verfügung.

Neu eingerichtet wird nach Auskunft vom städtischen Fachbereichsleiter Hermann Lütkebohle ein Sozialraum mit Küchenzeile. „Wenn beispielsweise Wettkämpfe stattfinden, kann der Raum multifunktional genutzt werden.“

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