Viel Wirbel um neue Referentin im Rathaus
Bild: HSB-Cartoon
Die Pressearbeit der Stadt Rietberg soll Elisabeth Rottmann übernehmen. Diese Personalie sorgt in Rietberg für viel Wind.
Bild: HSB-Cartoon

Auch diverse weitere Stellungnahmen und Leserbriefe erreichten die Redaktion der „Glocke“ . Bürgermeister Andreas Sunder hatte eine Halbtagsstelle für das Bürgermeisterbüro ausgeschrieben. Gesucht wurde jemand, der dem Bürgermeister direkt zuarbeitet und sich speziell um den Themenbereich Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Mehr als 70 Bewerbungen seien daraufhin eingegangen , ließ Andreas Sunder mitteilen.

Die halbe Stelle sei nicht zusätzlich geschaffen, sondern im Rahmen einer Pensionierung verwaltungsintern umverteilt worden. „Das stimmt nicht“, sagt die CDU, die sich Ende vergangener Woche mit einer Stellungnahme als Reaktion auf die Personalie zu Wort gemeldet hatte.

Die Christdemokraten behaupten, für jenen pensionierten Mitarbeiter aus der Bauabteilung sei längst ein Nachfolger eingestellt worden. Folglich sei die Stelle, die Elisabeth Rottmann als Referentin besetzt, eben doch zusätzlich geschaffen worden. Ferner behauptet die CDU, Elisabeth Rottmann habe in ihrer Funktion als Redakteurin eines Rietberger Stadtmagazins Wahlkampf für Andreas Sunder betrieben und Stimmung gegen die Partei gemacht. Darüber hinaus sei Elisabeth Rottmann auch die Pressebeauftragte der Freien Wähler in Rietberg gewesen.

 Vor diesem Hintergrund befürchtet die CDU, die neue Referentin des Bürgermeisters sei nicht neutral. Außerdem steht seitens der stärksten politischen Kraft im Stadtrat der Vorwurf gegen Bürgermeister Sunder im Raum, er habe die Stelle quasi nur proforma ausgeschrieben und schon vorher entschieden, dass Elisabeth Rottmann eingestellt wird.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Glocke“.

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