Volksbank erwirtschaftet 726.000 Euro
Verhalten optimistisch: (v. l.) Volksbank-Vorstand Wolfgang Hillemeier, Aufsichtsrat Gerd Stöppel, Bürgermeister Andreas Sunder, Aufsichtsratvorsitzender Hugo Dieding, Aufsichtsrat Hubert Schulte-Döinghaus und Vorstand Andreas Heinze.

Die Bilanzsumme stieg im Lauf des Berichtsjahrs 2012 um 3,9 Prozent auf 451 Millionen Euro. Die Einlagen der Mitglieder und Kunden wuchsen auf 269,2 Millionen Euro, die vergebenen Kredite stiegen um 7,8 Prozent auf 268,4 Millionen Euro.

Heinze machte deutlich, dass das aktuelle Zinsniveau sowohl für die Sparer als auch für die Volksbank nicht förderlich sei. Es werde politisch motiviert niedrig gehalten und bleibe deshalb unberechenbar: „Aber wir müssen uns mit der Situation arrangieren.“ Auch 2013 werde dies gelingen, der Geschäftsverlauf sei bisher verhalten positiv. Allerdings steigen die Kosten aufgrund der Anforderungen von Aufsicht und Gesetzgeber. Erfreulich: Die Kreditnachfrage liegt über den Planungen.

Die Vertreterversammlung stellte den Jahresabschluss fest und entschied über die Verteilung des Jahresgewinns. Aus den erwirtschafteten 726.110 Euro zahlt die Genossenschaft ihren Mitgliedern eine Dividende von sieben Prozent. Außerdem werden die Rücklagen und damit die Kreditvergabemöglichkeiten der Volksbank gestärkt.

Bei den turnusgemäßen Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Gerd Stöppel und Hubert Schulte-Döinghaus einstimmig bestätigt. „Die besten Zutaten für den Erfolg kennen“: Unter diesem Motto berichtete anschließend Bürgermeister Andreas Sunder von den ersten Monaten im neuen Amt und seinen Plänen für die Zukunft der Stadt. Sein Rezept: Er glaubt daran, dass man ein gutes Menü auch gemeinsam kochen kann. Entsprechend informiere er sich vor Ort, setze auf Kooperation und Transparenz.

Mit guten Ideen aus Stadtrat, Bürgerschaft und Verwaltung will der Bürgermeister die Innenstadt aktiv und attraktiv gestalten. Durch Kleinteiligkeit soll sich die Rathausstraße im Wettbewerb mit den Kaufhäusern abheben. Seine weiteren Themen: Der Kartoffelkreisel in Neuenkirchen, der Bau von Kunstrasenplätzen, die Computertechnik in den Schulen sowie die Versorgung der Stadtteile mit schnellen Datenleitungen.

Sunder lobte die Volksbank für die gute Partnerschaft mit der Stadt. Wirtschaftsförderung sei für ihn wichtig, „auf großer Flamme“ will er die Entwicklung zur energieautarken Stadt kochen. „Unsere Finanzlage ist nicht rosig und nicht düster“, sagte er abschließend mit Blick auf die Stadtkasse.

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