„Von Rietberg können andere viel lernen“
Am Ort der Kulturen ließ sich (v.l.) Oliver Wittke von Ulrich Schönebeck (Förderverein Gartenschaupark), Franz-Josef Schütte (CDU-Fraktionsvorsitzender), Hans Daberkow (Leiter der Pflegetruppe Neuenkirchen) und Gartenschaupark-Geschäftsführer Peter Milsch über das vielfältige Ehrenamt auf dem 40 Hektar großen Areal informieren.

Beeindruckt hat sich der Generalsekretär der nordrhein-westfälischen CDU, Oliver Wittke, bei einem Besuch im Gartenschaupark Neuenkirchen gezeigt.

Bei einem Rundgang informierte er sich über das Gelände und die vielen Menschen, die den Park in ihrer Freizeit pflegen. Ulrich Schönebeck, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Gartenschaupark, und Park-Geschäftsführer Peter Milsch zeigten dem Gast das Areal. Wittke war bereits 2008, damals noch als Landesminister für Bauen und Verkehr, in der Emsstadt.

„Nachhaltigkeits-Aspekt perfekt umgesetzt“

„Sie haben den Nachhaltigkeits-Aspekt perfekt umgesetzt. Das Nachfolgegelände befindet sich in einem Top-Zustand, viel Neues ist hinzugekommen, die Attraktivität für alle Generationen konnte gesteigert werden“, lobte Wittke und sprach allen Beteiligten seine Hochachtung aus. „Von Rietberg können viele andere Kommunen noch lernen.“

Ehrenamt nimmt hohen Stellenwert ein

Gerade das Ehrenamt stand im Mittelpunkt der Sommertour von Wittke und Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen. Wittke widmete sich dabei vornehmlich den ostwestfälischen Standorten mit besonderen Aktivitäten.

„Wir-Gefühl“ überall im Park zu spüren

„Überall im Park ist auch im dritten Jahr nach der Landesgartenschau das Wir-Gefühl zu spüren“, sagte Ulrich Schönebeck. „Wir haben mehrere 100 Helfer, den Fördervein mit seinen mehr als 1200 Mitgliedern und andere Vereine, die den Park nutzen oder dort sogar ihren Hauptstandort haben“, erklärte Schönebeck und verwies auf die Imker und die GNU, die Rieti-Boules, die Vogelzüchter und Kaninchenfreunde, die speziellen Pflegetrupps, die Schulen, das Bibeldorf, das DRK, die Biostation oder auch den Hegering als Beispiele.

Auch der Ort der Kulturen sei allein getragen vom Ehrenamt, sagte Ulrich Schönebeck. Dort sei eine Gruppe um den früheren Neuenkirchener Ortsvorsteher Hans Daberkow aktiv, die auch im Wapeldorf Pflege- und Wartungsarbeiten durchführt.

Gemeinschaftsgarten ist das Herzstück

Besonders beeindruckend fand Wittke den Gemeinschaftsgarten, der vom Pflegetrupp des Fördervereins unter Leitung von Paula Schröder betrieben wird. „Das ist das Herzstück im Neuenkirchener Parkteil“, befand Wittke. Die Vielfalt der Bepflanzung faszinierte den Gast, der insbesondere die prächtigen Artischocken und das Kräuterbeet bewunderte.

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