Weg frei für die saisonale Biotonne
Eine zusätzliche Biotonne kann in Rietberg für eine begrenzte Zeit geordert werden.

 Die Verwaltung will das Angebot bürgerfreundlich und flexibel gestalten. Die zusätzliche Tonne kann für wenige Monate zusätzlich zu einer schon vorhandenen in Anspruch genommen werden.

Beigeordneter Dieter Nowak erklärt, wie es funktioniert: „Der Abfallbehälter wird geliefert und bleibt das ganze Jahr über in den Haushalten. Geleert wird er aber nur während der Saison.“ Welche Kosten auf die Haushalte zukommen, konnte Nowak noch nicht genau beziffern. Fest steht: Die Gebühren werden sich an den aktuellen orientieren. Derzeit zahlt ein Haushalt für eine 120-Liter-Biotonne 106,20 Euro im Jahr.

Während die Zusatztonne dieses Jahr noch als Pilotprojekt läuft und (wie alle anderen Biotonnen auch) einen grünen Deckel trägt, soll sie 2012 mit braunem Deckel eingeführt werden. Zudem muss die Abfallsatzung, die nur zweimal im Jahr einen Tonnenwechsel erlaubt, entsprechend angepasst werden.

Lediglich 2833 Haushalte (das entspricht 37 Prozent) haben eine Biotonne. Die Stadt erhofft sich von dem neuen Service, dass das Angebot künftig mehr Haushalte erreicht. Wie Dieter Nowak bestätigte, werden viele Gartenabfälle einfach illegal entsorgt. In öffentlichen Grünanlagen, in Straßengräben und auf Wirtschaftswegen. „Leider begegnet uns dieses Phänomen immer wieder“, sagt Nowak. Je nachdem, wer Träger der Straße ist, bleiben Stadt, Land oder Kreis auf der Beseitigung der Müllberge sitzen. Dabei haben Rietberger auch die Möglichkeit, ihre Gartenabfälle kostenpflichtig beim Recyclinghof Kathöfer an der Delbrücker Straße oder bei der Kompostierungsanlage des Kreises Gütersloh zu entsorgen.

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