Wenn der kleine Hunger kommt
Bild: Weeg
Zahlreiche Leckereien reichen die Mitarbeiterinnen am Schulkiosk jetzt täglich über die Theke. Bei den Schülern kommt das zusätzliche Angebot gut an. Besonders Vitaminbomben sind beliebt.
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 Als die Glocke zur großen Pause läutet, ist der Ansturm riesig. Schließlich wollen alle Schüler den frisch eröffneten Verkaufsstand persönlich testen. Dort bedienen sechs Frauen die hungrige Kundschaft mit belegten Brötchen, frischen Backwaren und süßer Nervennahrung. Dabei wird besonders auf die Qualität der angebotenen Lebensmittel geachtet. Die Snacks dienen als Ergänzung zum Mensaessen und beinhalten außer frischem Obst wie Bananen, Äpfeln und Birnen auch Gemüseschalen. Die Vitaminbomben seien für „den kleinen Hunger zwischendurch bestimmt“, sagt Angelika Tegethoff, Vorsitzende des Fördervereins der Gesamt- und Realschule. Diese sollten das gesunde Ernährungskonzept der Schule ergänzen.

Doch auch auf Naschereien müssen die Schüler nicht verzichten. „Ein Schultag ganz ohne Süßes geht ja auch nicht“, erklärt Gertrud Kückmann. Bei den Schülern käme aber besonders das gesunde Angebot gut an, wie Schuldirektor Frank Wedekind festgestellt hat. Er lobte, dass die „Umsetzung absolut reibungslos“ verlaufen sei und mehr Lebensraum für die Schülerschaft geschaffen wurde.

Dass die Gesamtschule um eine Pausenattraktion reicher ist, ist nicht zuletzt Thorsten Roth, Immobilienmanager der Stadt Rietberg, zu verdanken. Er hat den Umbau der früheren Lehrerbibliothek, in der jetzt der Kiosk einziehen konnte, koordiniert. Dass noch vor den Sommerferien zahlreiche Snacks über die Theke gehen, ist nicht selbstverständlich. Denn die Bauarbeiten hatten erst Anfang April begonnen. Ebenfalls einen großen Anteil an der Planung und Umsetzung des Projekts hat der Förderverein um Angelika Tegethoff, Gertrud Kückmann und Anne Diekhans, die für ihre Vorbereitung ein „dickes Lob“ von Bürgermeister Andreas Sunder erhielten.

„Mit der Ergänzung der Mensa durch den Kiosk haben wir nun perfekte Voraussetzungen für eine umfassende Verpflegung unserer Schüler“, betont Realschul-Direktor Burkard Ernst. Viele der rund 1000 Jungen und Mädchen seien an langen Schultagen auf das Angebot angewiesen und profitierten von der Versorgung vor Schulbeginn um 7.30 Uhr.

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