Wiesenschule überarbeitet Leitbild
Bild: Vredenburg
Neues Aushängeschild: Schulleiter André Müller, Claudia Kleineheilmann, Sarah Liebig, Manuela Jäckel und Konrektor Martin Wellnitz (v .l.) haben jetzt das überarbeitete Leitbild der Wiesenschule vorgestellt.  
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Anlass des Treffens von Eltern, Lehrern und Schülern war die Vorstellung eines neuen Leitbilds der Wiesenschule. Die vom Kollegium während einer Lehrerfortbildung im Schuljahr 2012/13 neu ausgearbeiteten zentralen Aspekte des sprichwörtlichen roten Fadens der Schule wurden unter den Stichworten „Stärke durch Gemeinschaft“, „Lernen ist stark – Lernen macht stark“, „Offenheit“, „Vielfalt“ und „Wertschätzung“ neu zusammengefasst. „Wertschätzung etwa bedeutet für uns, sich füreinander Zeit zu nehmen, geleistete Arbeit anzuerkennen und auch Konflikte respektvoll zu bewältigen“, erklärte Schulleiter André Müller. Ein Leitbild solle allen Beteiligten und Mitwirkenden einer Schule, dem Kollegium, den Eltern, den Schülerinnen und Schülern, ein Ziel vorgeben. „Es ist also eine Art Richtschnur, die die Grundprinzipien unserer pädagogischen und erzieherischen Arbeit darstellt“, erläuterte Müller.

Das neue Aushängeschild stehe für „eine gelingende Bildung und Erziehung zum Wohle unserer Kinder“. Es müsse öffentlich ausgerufen werden und für jeden gut sichtbar sein. „Vor allem aber muss es kommuniziert und mit Leben gefüllt werden. Man muss sich immer wieder darauf beziehen können“, sagte Müller. Und: „Wir wollen uns als Schule daran messen lassen.“ Den Aspekt „Vielfalt“ aufgreifend, der bereits seit Inbetriebnahme der Wiesenschule bestehe, betonte Müller: „Dieser Begriff ist zurzeit in aller Munde. Für uns ist er mit Blick auf die aktuelle schulpolitische Entwicklung aber wichtiger denn je.“ Müller weiter: „Ob unsere einzigartigen Schüler, ob das fachlich fundierte Kollegium, ob die Eltern, die sich immer wieder mit einbringen: Die Wiesenschule stellt sich dieser Entwicklung mit Ideen, Konzepten und Engagement.“

Die gesamte Wiesenschulfamilie sei der festen Überzeugung, dass sich alle im Sinne einer Erziehung zu einem selbstbestimmten Leben in sozialer Integration engagieren. An der vor neun Jahren am Rietberger Torfweg eröffneten Wiesenschule – eine der drei Förderschulen des Kreises Gütersloh für den Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ – werden zurzeit 77 Kinder nicht nur aus Rietberg, sondern auch aus Verl, Langenberg, Schloß Holte-Stukenbrock und Rheda-Wiedenbrück unterrichtet.

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