112 Kinder tummeln sich im Droste-Haus
Bild: Ackfeld
Das Eis aus eigener Herstellung, das (v. l.) Frederick, Frederick, Sara, Martha und Lilly anrührten, wird heute verputzt.
Bild: Ackfeld

 Margret Lütkebohle sorgt zusammen mit 15 freiwilligen Helfern dafür, dass den Jungen und Mädchen nicht langweilig wird. Es gibt mehrere Angebote, aber keiner muss daran teilnehmen.

„Die Kinder dürfen auch einfach spielen“, erklärt Margret Lütkebohle. Zum Beispiel mit dem Roller auf dem Rasen fahren – anstrengend ist das –, mit einem Gummiball Fußball spielen oder einfach mit der Freundin auf einem Ast sitzen und quatschen. Nichts müssen, aber alles dürfen – zumindest solange sich der Nachwuchs an die Regeln hält.

Die werden morgens immer als erstes in großer Runde besprochen: Fußball spielen? Kein Problem. Aber dabei darauf achten, dass niemand der Außenstehenden den Ball ins Gesicht bekommt. Oder denen, die gerade Eis anrühren, die Schüssel vom Tisch geschossen wird. Das wäre nämlich auch für die Fußballer ärgerlich.

Denn Frederick, Frederick, Sara, Martha und Lilly rührten gestern Frucht- und Schokoeis an. Über Nacht kam das ins Eisfach, damit es heute verspeist werden kann.

„Das schmeckt hervorragend“, sagt Margret Lütkebohle. Sie muss es wissen, schließlich ist sie schon seit 20 Jahren dabei, wenn im Sommer die Ferienspiele stattfinden. Im Droste-Haus ist das ein Angebot, das offen ist. Heißt: Wer heute Lust hat, kann einfach mal vorbei schauen. „Wir sind jeden Tag wieder gespannt, wie viele Kinder kommen“, sagt Margret Lütkebohle.

 Die Voraussetzungen: Das Kind sollte um 9.30 Uhr vor Ort sein. Bis 12.30 Uhr wird dann gespielt. Mitgebracht werden sollte wetterfeste Kleidung. Bei Regen gehen die Teilnehmer zwar ins Haus, grundsätzlich aber wird draußen gespielt. Das Angebot ist kostenlos, zwei Euro werden für das Mittagessen eingesammelt. Das wird heute zubereitet: Suppe und Igelbrötchen.

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