40 Jahre in Kanus jung geblieben
Bild: Tschackert
Gemeinsames Hobby schweißt zusammen: (hinten v. l.) Jakob Klotz, Noah Külker, Dennis Illner, Niklas Breimann, Frederic und Antonia Folkers, Leo Oestersötebier, Louis und Thomas Bodeker mit Karl-Friedrich Nielen im Vordergrund.
Bild: Tschackert

Mit den Wasser-Wander-Freunden (WWF) untrennbar verbunden ist Karl-Friedrich Nielen. Nicht nur, weil er Gründungsmitglied ist, sondern auch lange Vorsitzender des Vereins war – seit kurzem sogar Ehrenvorsitzender. Mit ihm ist die Geschichte der Wassersportler eng verbunden. „Dabei hatte ich mit dem Kanusport erst gar nichts am Hut“, erzählt der 68-Jährige. Das änderte sich dann allerdings radikal. Kanus wurden zur großen Leidenschaft im Leben von Karl-Friedrich Nielen und seiner Familie. Alle Mitglieder sind enthusiastische Paddler, mittlerweile schon in der dritten Generation.

Aber zurück zu den Anfängen. Die Wurzeln des Vereins liegen im Jahr 1974, als Karl-Friedrich Nielen, seine Frau sowie seine Brüder Michael und Dirk aus einer Paddellaune heraus die Idee zur Vereinsgründung hatten. Aus dem an der Weser entworfenen Plan ist mittlerweile ein 72 Mitglieder starker Verein erwachsen. „Die ersten Boote haben uns privat gehört“, kommt Nielen ins Plaudern. Dabei blieb es natürlich nicht. Acht Polyester- Kanus und zwei Faltboote zählten bald zur WWF-Flotte. Die ersten Boote weihte der damalige Bürgermeister Josef Lakämper ein. „Bei Menning war das. Und da sieht man auch unseren ersten Vereinsbulli,“ zeigt Karl-Friedrich Nielen auf die alten Farbfotos. Den grün-weißen VW-Bulli gibt es schon lange nicht mehr. Aber die Polyester-Kanus zum Teil immer noch.

Selbst hat der Verein auch Boote gebaut. Natürlich bei Familie Nielen in der Garage. „Das Zeug stank. Das hat man in der ganzen Straße gerochen. Aber die Jugendlichen und ich hatten Spaß.“ Und offenbar gute Arbeit geleistet. Denn der Zahn der Zeit konnte einem Boot nur wenig anhaben. Es ist bereits seit den 80er-Jahren in Betrieb, fristet aber mittlerweile sein Dasein im Bootshaus. „Auch im Kanusport gibt es immer wieder neue Entwicklungen und Trends. Zum Beispiel, dass die Boote meistens aus Kunststoff bestehen und immer kürzer werden. Heute verfügen die Wasser-Wander-Freunde über 20 Vereinsboote und einen Großkanadier.

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