40 Müllsäcke in drei Stunden gefüllt
Spaß beim Sammeln hatten (v. l.) Ann-Christin Scholz, Hannah Randolf und Madlen Wallis.

Treffpunkt war wieder der Parkplatz am Verler Freibad. Dort gab es aber wenig zu picken für die Saubermänner vom TV Verl, TC Kaunitz, Hegering und den Gilde-Schützen. Zum ersten Mal war auch die DLRG mit von der Partie und wurde ebenfalls mit den Greifzangen ausgestattet. Die erleichtern es, achtlos weggeworfene Papierschnitzel oder Gegenstände schnell einzusammeln.

Viel Zeit blieb dem Reinemachkommando nicht. Um 12 Uhr sollte schließlich alles blitzsauber sein. Außerdem zeigte sich der April wettertechnisch von seiner launigsten Seite. „Jetzt wird es aber langsam Zeit“, drängte einer der ehrenamtlichen Müllmänner zum Aufbruch. Bevor es jedoch losging, kontrollierte Jochen Scholz, ob jeder passend ausgestattet war – orangefarbene Warnwesten inklusive. Sicherheit geht schließlich vor. Auch bei Ilse Jacobebbinghaus. Die stülpt sich ihren Helm über. Mit dem Fahrrad geht sie auf Müll-Jagd. Auf dem Gepäckträger einen gelben Eimer, die Greifzange über den Lenker gelegt. Der zweite im Bunde der „schnellen Eingreiftruppe“ ist Norbert Klumpe, der sich im Dienste der Sauberkeit schwungvoll auf seinen Drahtesel schwingt.

Richard Schroeder, Marc Gresch, Jana Berenbrinker, Daniel Kläsener und Kai Maasmeier von der DLRG schauen dem Treiben aus kleinen Augen abwartend zu. „Gestern war Freitag“, kommt Kai Maasmeier lächelnd herangeschlendert. Da ist es entschuldigt, dass bei den Jugendlichen der Spruch „Morgenstund hat Gold im Mund“ irgendwie nicht so richtig zünden will. Hellwach sind dagegen Ann-Christin Scholz, Hannah Randolf und Madlen Wallis. Sie können es kaum abwarten, dass die Tour endlich beginnt.

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