53-Jähriger mit Messer lebensgefährlich verletzt
In Verl hat am Donnerstagabend ein 69-Jähriger seinen 53-jährigen Nachbarn mit einem Messer lebensgefährlich verletzt.

Wie die Staatsanwaltschaft Bielefeld sowie die Mordkommission der Polizei Bielefeld, die mit Unterstützung der Polizei Gütersloh die Ermittlungen aufgenommen hat, am Freitagmorgen gemeinsam mitgeteilt haben, kam es um 21.10 Uhr zu Streitigkeiten zwischen einem 53-jährigen und einem 69-jährigen Mann. Ein ebenfalls 53-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Straße Zum Meierhof wurde auf eine lautstarke Auseinandersetzung der Männer aufmerksam, die im selben Haus leben.

Daraufhin begab er sich in den Hausflur, um nach dem Rechten zu sehen. Dort traf er auf die beiden Männer und sah auch ein Küchenmesser, das offensichtlich in dem Streit eingesetzt worden war.

Zeuge tritt Messer zur Seite

„Der Zeuge reagierte vorbildlich“, heißt es in der Polizeimitteilung: Er lief zu den beiden Kontrahenten, die immer noch lautstark stritten, trennte sie und versuchte sie zu beruhigen. Als er bemerkte, dass der 69-Jährige erneut nach dem Messer greifen wollte, das hinter ihm am Boden lag, trat der Helfer es zur Seite und verhinderte so weitere körperliche Angriffe. Als die Situation stabilisiert war, rief der Zeuge die Polizei und blieb bis zu deren Eintreffen bei den Männern.

Der 53-jährige Verletzte wurde notärztlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Mittlerweile besteht keine Lebensgefahr mehr. Der mutmaßliche Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Bielefeld mit Unterstützung der Polizei Gütersloh hat die Arbeit aufgenommen. Die genauen Umstände der Tat sind noch ungeklärt.

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