Abenteuer mit der kleinen Fee Nene
„Nene – Auf der Suche nach dem goldenen Ei“ heißt das erste Kinderbuch der Verlerin Ulrike Prüller. Die Diplom-Pädagogin, die bei der Diakonie Gütersloh arbeitet, hat zwei Töchter.

Die Wege von seltsamen Waldwesen und Fieslingen kreuzen sich. Wichtel und Feen setzen sich für das Gute ein. Erwachsene werden im wahrsten Sinn des Wortes zu Weicheiern. Kümmerlinge und Verführer sind eingebunden in die großangelegte Rettungsaktion. Ulrike Prüller floss die Geschichte nur so aus der Feder: „Es musste einfach raus.“

Kleine Geschichten hat die Verlerin schon immer geschrieben – für ihre Kinder Lina (11) und Ronja (15). „Da habe ich mich irgendwann gefragt, ob ich nicht auch eine längere Geschichte hinbekomme“, so Prüller, die in Hessen, im Ruhrgebiet und in der Nähe von Düsseldorf aufgewachsen ist.

In Gütersloh arbeitet sie jetzt für die Diakonie in der Erziehungsberatung und der ambulanten Familienhilfe. Vor vier Jahren bekam sie den endgültigen Anstoß, mit ihrem Kinderbuch zu beginnen. Während einer Wanderung im Sauerland stellte sie ihren Töchtern die Frage: „Wer wohnt hier alles in dem Wald?“ Ronja und Lina mussten nicht zweimal gebeten werden und ließen ihrer Fantasie freien Lauf.

Den Anfang und das Ende ihrer Geschichte hatte Ulrike Prüller schnell umrissen. „Der Rest kam beim Schreiben“, erinnert sie sich an die Zeit, als sie mit Block und Stift bewaffnet durch die Gegend lief, um die Geschichte zur Reife zu entwickeln. „Manchmal war ich selbst von meinen Ideen überrascht“, erzählt Ulrike Prüller davon, wie das unbeschriebene Papier ihr die tollsten Ideen entlockte. Außerdem steuerte Tochter Lina immer wieder Tipps bei.

 Als das Buch fast fertig war, hatte Ulrike Prüller das Gefühl: „Jetzt reicht’s. Eine nette Geschichte zum Verschenken.“ Gute Freunde überzeugten sie jedoch, das Projekt zu Ende zu bringen. Prüller tat es mit der ihr eigenen Konsequenz. Sogar an das Merchandising hat sie gedacht: Passend zum Buch nähte sie die Hauptfigur Nene als Puppe und erfand mit dem „Waldlutschi“ einen süßen Konzentrationsförderer für das Schmökern. Doch damit nicht genug. Ulrike Prüller denkt an eine Fortführung: „Ich habe bereits Ideen für zwei weitere Bücher im Kopf.“

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