Abiturienten am Gymnasium verabschiedet
Bild: Tschackert
Die erfolgreich bestandenen Abiturprüfungen am Gymnasium Verl haben am Freitag 117 junge Frauen und Männer gefeiert. Zwei weitere Schüler erreichten das Fachabitur.
Bild: Tschackert

„Das Leben ist ein Zirkus: ständig in Gefahr, vom Seil zu stürzen oder von großen Tieren gefressen zu werden. Der Glückliche fällt ins Netz, der Pechvogel zwischen die Zähne“, nahm Schulleier Matthias Hermeler den Faden des Jahrgangsmottos mit einem Zitat des Motivationstrainers Manfred Poisel auf, um sogleich festzustellen: „Der Zirkus ist vorbei!“ Für 119 junge Frauen und Männer ist die Schulzeit Vergangenheit. Mit den Worten „Sie sind jetzt der Zirkusdirektor in Ihrer eigenen Manege“ entließ Hermeler die Abiturienten. Aber nicht ohne noch den einen oder anderen Rat mit auf den Weg zu geben – etwa nicht den Blick für das Wesentliche zu verlieren.

24 Abiturienten haben die Prüfungen mit einer Eins vor dem Komma bestanden. Maximilian Ottemeier erreichte als Jahrgangsbester die Traumnote 1,0. Zur Spitze des Jahrgangs dürfen sich ferner Tobias Herrmann, Jannik Stranghöner, Felix Horstmann, Henri Kammler, Antonia Folkers, Myriam Reineke, Caren Britt Meyer, Falk Helfberndt und Theresa Schiermeier zählen. Torben Fischedick wurde als bester der Abiturienten ausgezeichnet, die mit dem Q-Vermerk von der Realschule gekommen waren.

Und auch soziales Engagement wird am Gymnasium gewürdigt. So erhielten Robin Hettwer und Martha Göktas Urkunde und Buch für ihren Einsatz in der Schülervertretung.

Bürgermeister Esken Michael riet den jungen Absolventen, durchaus auch mal unvernünftig zu sein und vor allem mit einem Orts- auch einen Perspektivwechsel zu vollziehen. „Gehen Sie weg, machen Sie Ihre Erfahrungen. Ich bin sicher, später, wenn Sie Familie mit Nachwuchs haben, wird Verl wieder Ihre erste Wahl sein“, sagte er.

Durch die Rede des Bürgermeisters zog sich die Fußball-WM wie ein roter Faden. „Sie sind den Verlockungen abseits des Spielfelds hin und wieder erlegen, haben gelbe, vielleicht auch mal eine rote Karte bekommen. Aber Sie haben sich aufgerappelt, gekämpft. Und darin unterscheiden Sie sich deutlich von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft“, stellt Michael Esken fest.

SOCIAL BOOKMARKS