Alulux investiert nach Verkauf in Standort
Hat seine Firma endgültig verkauft: Wolfgang Beckhoff, Gründer von Alulux.

„Ich habe insgesamt 52 Jahre lang dem Unternehmen persönlich vorgestanden. Wir waren immer erfolgreich“, ließ sich Wolfgang Beckhoff in einer Mitteilung zitieren. Und weiter: „Über die gesamte Zeit ist es mir immer besonders wichtig gewesen, meinen Mitarbeitern sichere und gute Arbeitsplätze zu bieten. Dafür habe ich immer gestanden, möchte mich jetzt aber zurückziehen. Und deshalb haben wir einen Partner ausgesucht, der diese Philosophie mit der etablierten Alulux-Geschäftsführung weiterhin unverändert vertritt.“ Wolfgang Beckhoff gibt seine Gesellschafteranteile komplett ab, er behält aber ein Büro am Stammsitz.

Der Unternehmensgründer hat zusammen mit der Alulux-Geschäftsführung das irische Unternehmen CRH Products Europe als Partner ausgewählt. Alulux-Sprecher Gregor Biermann betonte im Gespräch mit der „Glocke“, dass man sich die irische Gruppe bewusst ausgesucht habe und dass das Unternehmen nicht an den Meistbietenden verkauft worden sei. Mit CRH sei ein Partner gefunden worden, der mit seinem großen Bauprodukte-Netzwerk das Unternehmen weiter entwickeln werde. Die Entscheidung zum Verkauf von Alulux fällte der Unternehmer mit Blick auf Nachhaltigkeit, Wachstum sowie vor allem in der Absicht, den Mitarbeitern bei Alulux langfristig sichere Arbeitsplätze zu bieten. In Deutschland verkauft Alulux vornehmlich montagefertige Rollladensysteme und Garagentoranlagen. Aktuell investiert Alulux in den Aufbau einer Fertigungsstätte für die neu entwickelten Neopor-Rollladensysteme. Die auf Energieeffizienz ausgelegten Systeme werden ab Mitte Mai in der Alulux-Niederlassung Heideloh in Sachsen-Anhalt gefertigt. Zweite Investition sind Modernisierungsarbeiten in der Alulux-Hauptverwaltung in Verl. Das Verwaltungsgebäude bekommt ab Mitte April eine neue Fassade. Der Eingangs- und Empfangsbereich wird zudem neu gestaltet, teilt das Unternehmen mit.

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