Arbeitskreis hat Ideen für Sürenheide
Schön ist anders: Den Spielplatz am Ende der Grillenstraße würde der Arbeitskreis Dorfentwicklung Sürenheide gern aufwerten.

Verler See: Der Arbeitskreis habe sich mit dem Gutachten, das die Stadt zu dem Areal und einer möglichen Freizeitnutzung in Auftrag gegeben hatte, befasst, berichtet Sprecher Lothar Kletzin. „Wir waren erstaunt, dass dort über 50 Vogelarten und viele Fledermausarten leben.“ Es habe eine intensive Diskussion gegeben. Am Ende habe Einigkeit geherrscht: „Wir wollen den See so belassen, wie er ist. Kein Freizeitbetrieb auf dem Wasser, kein Schwimmen oder Tretbootfahren.“ Die Wege um das Gewässer sollten besser gepflegt, aber nicht ausgebaut werden. Mancher fände ein Café am See schön. Das sei aber nur ein Gedankenspiel.

Parken am See: Wer mit dem Auto zum Verler See fährt, um dort zu joggen oder mit dem Hund zu gehen, stellt das Fahrzeug zum Beispiel am Ende vom Leinenweg am Straßenrand ab. Kletzin: „Dort ist es oft voll. Wir wünschen wir uns da mehr Stellplätze. Vielleicht könnte man dort eine kleine Fläche schottern.“

Kinderspielplatz am See: Der Platz am Ende der Grillenstraße „ist in keinem guten Zustand“, so Lothar Kletzin. „Es sind oft viele Familien dort. Es gibt nicht genügend Sitzgelegenheiten und zu wenig Geräte für ältere Kinder.“ Die Stadt solle zusätzlich zu den vorhandenen (Federtier, Seilbahn, Schaukel, Rutsche) anspruchsvollere Spielgeräte für Kinder im Alter zwischen 10 und 14 Jahren anschaffen und weitere Bänke aufstellen, so der Wunsch des Arbeitskreises.

Fitnesspfad: Direkt am Spielplatz und am angrenzenden Bolzplatz könnte man einen Trimm-dich-Pfad einrichten, findet der Arbeitskreis. Der Wunsch ist so konkret, „dass wir erwägen, einen Antrag für entsprechende Geräte an die Politik zu stellen“, so Lothar Kletzin.

Helfgerd-Siedlung: Anwohner der Libellenstraße seien in der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises gewesen und hätten sich über eine Vermüllung beklagt. „Seit Wochen liegt da zu Beispiel ein Haufen Sperrmüll an der Straße“, gibt Lothar Kletzin die Beschwerden wieder. Geparkt werde „kreuz und quer“. Aus manchen der Hochhäuser am Zollhausweg, in denen viele Arbeiter aus der Fleischindustrie leben, werde „Müll aus dem vierten Stock geworfen“. Die Problematik sei nicht neu. „Wir transportieren das immer wieder zum Bürgermeister, auch zum Landrat und noch höher“, so Kletzin. Die Fleischindustrie müsse mit ins Boot geholt werden. „Ein Hausmeister zum Beispiel wäre sicherlich ein gute Idee.“

Geplante Neubebauung Libellenstraße: Bekanntlich hat die Stadt ein rotes Hochhaus am Eingang zur Helfgerd-Siedlung gekauft. Sie will es abreißen lassen. Dafür muss an anderer Stelle Wohnraum geschaffen werden. Kletzin: „Wir stellen uns vor, dass ein Wohnquartier errichtet wird. Es sollte energetisch klug geplant sein, vielleicht mit Gründächern oder Photovoltaik und Fernwärme.“ Dort, wo das rote Hochhaus abgerissen werden soll, soll nach Vorstellung des Arbeitskreises Sürenheide „eine attraktiv gestaltete Siedlungseinfahrt geschaffen werden“. Kletzin: „Das würde auch die ganze Siedlung aufwerten und helfen, dass die Grundstücke nicht an Wert verlieren.“

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