Architekten legen Entwürfe für Umbau vor
Einen zweistöckigen Anbau sieht der Entwurf des Architektenbüros Wischke und Send vor. Ein Teil des alten Gebäudes soll dafür abgerissen werden.

Großekatthöfer-Entwurf: Die Verler Architektin Gaby Großekatthöfer will an zwei Stellen an das Bestandsgebäude anbauen. Parallel zur Glatzer Straße soll ein Mehrzweckraum entstehen. Der Entwurf sieht vor, die gesetzlichen Vorgaben dafür deutlich zu überschreiten. Rund 75 Quadratmeter wäre der Raum groß, wenn Gaby Großekatthöfer den Zuschlag bekommt. Udo Maik von der Freien Wählergemeinschaft fand genau das gut. Bürgermeister Paul Hermreck war der Raum zu groß. Von der Thaddäusstraße aus gesehen auf der linken Seite soll ein Anbau entstehen, der eine zusätzliche Gruppe beherbergen soll. Wird dieser Plan umgesetzt, müsste ein kleiner Teil der Wiese neben dem Kindergarten überbaut werden.

Schlattmeier-Entwurf: Sowohl im Bereich zur Thaddäusstraße als auch im rückwärtigen Teil will das Architekturbüro Schlattmeier und Partner anbauen. Zur Thaddäusstraße hin würde eine Gruppe im Neubau Platz finden. Auf der Rückseite soll Platz für ein Elterncafé und einen Raum für Material entstehen. Die Treppe zum Obergeschoss wird in Schlattmeiers Entwurf in die Mitte des Bestandsgebäudes verlegt. Der Eingangsbereich würde neu gestaltet.

Wischke-und-Send-Entwurf: Die Verler Architekten wollen den älteren Teil des Bestandsgebäudes aus den 1930er-Jahren abreißen. Dafür soll ein zweigeschossiger quaderförmiger Anbau entstehen, der zwei Gruppen beherbergen würde. Die blauen Platten im Entwurf (siehe Bild) haben die gleich Struktur wie beim neu gestalteten St.-Anna-Kindergarten. Es kann auch eine andere Farbe gewählt werden. Neu gestaltet würde außerdem der Eingangsbereich. Das Grundstück neben der Tagesstätte müsste nicht in Anspruch genommen werden. Der Mehrzweckraum bliebe in seiner jetzigen Form erhalten.

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