Ausnahmepianist beim Verler Herbst
Als Ausnahmepianist gilt der 21-jährige Soohong Park, der beim Verler Herbst in der Marienkirche in Kaunitz zu hören sein wird.

„Romantischer könnte ein Konzertprogramm wohl kaum gestaltet sein“, heißt es in der Ankündigung. Geradezu ein Inbegriff schwelgerischer Romantik ist das Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll von Sergej Rachmaninow. Ein herrlicher Melodienreichtum erwarte die Zuhörer.

„Den Solo-Part übernimmt der erst 21-jährige Ausnahmepianist Soohong Park, der trotz seines jugendlichen Alters schon im Frühling dieses Jahres sein Diplom als Konzertpianist an der Hochschule für Musik Detmold erworben hat“ schreibt Dirigent Knut Peters in der Ankündigung. Park habe mit der Bestnote abgeschlossen. „An der Musikhochschule spricht man bewundernd vom Talent dieses bescheidenen, aber hochbegabten Koreaners“, heißt es in der Ankündigung.

 „Rachmaninows zweites Klavierkonzert ist von einem ganz eigentümlichen, in unvergleichlicher Weise unmittelbar zu Herzen gehenden Zauber geprägt, der jeden Zuhörer in die herrliche sehnsuchtsvolle Gefühlswelt der Spätromantik eintauchen lässt“, so der künstlerische Leiter der Konzertreihe und des Symphonieorchesters Knut Peters. Das Werk wurde nach seiner Uraufführung im Jahr 1901 so populär, dass es einige Jahrzehnte später auch von den Hollywood-Regisseuren entdeckt wurde und an exponierten Stellen vieler großer Kinoerfolge mit Elisabeth Taylor, Greta Garbo und Marilyn Monroe zu hören war.

Der Kartenvorverkauf für das Herbst-Konzert der Vier-Jahreszeiten-Reihe hat begonnen. Tickets gibt es in den Buchhandlungen Pegasus in Verl, Strathmann in Schloß Holte und Rulf in Wiedenbrück sowie bei Elektro Schulmeister am der Paderborner Straße in Kaunitz.
Auch die zweite Komposition des Abends wird das Publikum laut Ankündigung in seinen Bann ziehen: die Symphonie Nr. 5 e-Moll von Peter Iljitsch Tschaikowsky. „Auch dieses Werk der musikalischen Weltliteratur prägen zauberhafte, hochromantische Melodien voller Sehnsucht und prachtvoller Höhepunkte“, schreibt Knut Peters weiter. Um beide Kompositionen mit Expressivität und Leidenschaft interpretieren zu können, hat Knut Peters wiederum ein exzellent besetztes großes Symphonieorchester zusammengestellt. Außer vielen Streichern und Holzbläsern sind allein vier Waldhörner, zwei Trompeten, drei Posaunen, eine Tuba und drei Schlagzeuge dabei. „Auf den sprühenden Enthusiasmus der überwiegend jungen Berufsmusiker sowie Studentinnen und Studenten verschiedener Musikhochschulen darf man sich freuen“, teilen die Organisatoren abschließend mit.

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