Baustart für Nobilia-Werk in Saarlouis
Bild: Ackfeld
Spatenstich in Saarlouis: V. l.) Werksleiter Markus Frevert, Marion Stickling, Landesministerin Monika Bachmann, Geschäftsführer Dr. Lars Bopf, Nobilia-Inhaber Werner Stickling, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Landesministerin Anke Rehlinger, Oberbürgermeister Peter Demmer, Nobilia-Geschäftsführer Frank Kramer und Thomas Schuck, Saar-Strukturholding.
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Mit dem Spatenstich beginnen die Fundamentarbeiten – der Auftakt zu mehreren vorgesehenen Bauabschnitten. Schon 2020 soll in Saarlouis mit der Produktion von Küchen begonnen werden. In der Endausbaustufe werden mehr 1.000 neue Mitarbeiter auf einer 140.000 Quadratmeter großen Hallenfläche täglich rund 1.600 Küchen produzieren, vor allem für den französischen und südeuropäischen Markt. Der Zeitpunkt dieser Endausbaustufe wird letztlich von der Marktentwicklung und dem weiteren Wachstum von Nobilia abhängen. Für Nobilia-Geschäftsführer Dr. Lars Bopf steht die Werksgründung auf dem Lisdorfer Berg vom ersten Kontakt an unter „sehr günstigen Vorzeichen“. Bopf wörtlich: „Seit wir vor genau einem Jahr das 29 Hektar große Areal erworben haben, ist es uns gelungen, in enger Zusammenarbeit mit den Entscheidungsträgern im Saarland erfreulich schnell die Voraussetzungen für den Baubeginn unseres neuen Werkes zu schaffen.“ Der Nobilia-Geschäftsführer richtet dabei den Blick vor allem nach Frankreich: „Wir freuen uns, hier in der Stadt Saarlouis und damit in unmittelbarer Nähe zu unserem größten Exportmarkt Frankreich durch den Bau des neuen Produktionswerks die Grundlage für das weitere Wachstum von Nobilia schaffen zu können.“

Die weiteren Schritte bei der Errichtung des Nobilia-Werkes gestalten sich wie folgt: Nach den Erd- und Fundamentarbeiten wird 2020 die Einrichtung der Werkshalle folgen. Das heißt, die ersten Maschinen werden angeliefert und mit deren Montage begonnen. Nach der Inbetriebnahme der Produktionsanlagen soll noch 2020 mit der Produktion der ersten Küchen begonnen werden. Bereits heute werden die ersten Mitarbeiter, speziell das künftige Führungspersonal in den beiden Verler Werken eingearbeitet. Weitere Einstellungen erfolgen rechtzeitig und nach dem jeweiligen Bedarf der Fachbereiche.

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