Bei Premiere zählt die Gemeinschaft
Bild: Hoheisel
Der Verkauf von Plätzchen und Co. auf dem Weihnachtsmarkt in Sürenheide durch (v. l.) Nesana Demir, Sonja Staletovic, Assia Sakalli, Jessica Spitzer und Josef Demir läuft gut an.
Bild: Hoheisel

Wiederum nur eine halbe Stunde später herrscht reges Treiben rund um den großen, geschmückten Weihnachtsbaum und die ersten Glühweine wandern über die Theke. Links befindet sich der Stand des Fördervereins „Eltern aktiv“ der Grundschule. Gleich daneben gibt es gebrannte Mandeln und selbst gebastelte Weihnachtsdekoration von Eltern und Kindern der beiden Kindergärten des Dorfs und schräg gegenüber bieten FC Sürenheide, Kolpingsfamilie und Schützenverein Glühwein und Kinderpunsch an. Von Konkurrenz keine Spur.

„Aber in Gedanken bleibe ich Verler“

Es ist eine Gemeinschaft. „Die einen verkaufen den Glühwein mit Schuss, die anderen ohne“, erklärt Hedwig Masjosthusmann lächelnd, wie das Nebeneinander funktioniert. Die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Sürenheide und ihre Mitstreiter gelten als Initiatoren des ersten gemeinsamen Weihnachtsmarkts des kleinen Verler Stadtteils. Die Idee dazu kam den Verantwortlichen schon beim Maibaum-Aufstellen. Auch dort waren alle Vereine im wahrsten Sinne des Wortes vereint. „Es ist schön, dass alle mit an Bord sind“, sagt auch Willi Willinghöfer, Kassierer bei der Dorfgemeinschaft. Für ihn ist der erste gemeinsame Weihnachtsmarkt auch der letzte. Im kommenden Jahr zieht es Willinghöfer mit seiner Frau nach Bad Waldliesborn. Seinen Posten in der Dorfgemeinschaft räumt er schweren Herzens. „Aber in Gedanken bleibe ich Verler“, sagt Willinghöfer.

Den kompletten Artikel über den Weihnachtsmarkt in Sürenheide und weitere Bilder finden Sie in der Samstagsausgabe der „Glocke“.

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