Beim Pfarrfest feiert das ganze Dorf  
Bild: Fortmeier
Der Pfarrgemeinderat St. Marien: (v. l.) Christa Maasjost, Elisabeth Maasjost, Marita Richert, Judith Esken, Pastor Joachim Cruse, Erika Klinke, Oliver Bromburg, Majka Kipshagen, Marcus Lauster und Veronika Strothe.
Bild: Fortmeier

Einen starken Gemeinschaftssinn und ein ausgeprägtes Wir-Gefühl bewiesen zahlreiche Vereine und Gruppen. Unter dem Motto „Wir geben Kaunitz ein Gesicht“ waren sie der Einladung des Pfarrgemeinderats St. Marien gefolgt und hatten ein facettenreiches Programm für Jung und Alt rund um den Kirchturm auf die Beine gestellt, das durch enorme Vielfalt beeindruckte. Anders als in den Vorjahren, als nur die Kirchengemeinde beim Fest aktiv wurde, waren jetzt im Vorfeld alle Gruppen und Vereine aufgerufen, sich jeweils kreativ und individuell zu präsentieren.

Den Auftakt am Samstag bildete ein Festgottesdienst, der musikalisch vom Männergesangverein und durch den Kirchenchor gestaltet wurde. Im Anschluss begann unter dem Kirchturm das durch den Bocciaclub und die Jedermänner organisierte Menschenkicker-Turnier. Zum Ausklang des Abends erfreute die Blech-Connection mit einem kleinen Konzert auf der Bühne. Am Sonntag begann das bunte Treiben bei strahlendem Sonnenschein rund um die Pfarrkirche ebenfalls nach dem Gottesdienst.

Dass die Kaunitzer in der Lage sind, ihre Vereinsaktivitäten weit über die Grenzen von Kaunitz hinaus zu transportieren, zeigte das jüngste Malawi-Projekt, zu dem Elisabeth Maasjost vom Pfarrgemeinderat kürzlich mit einer Gruppe Jugendlicher aufgebrochen war. Passend zum Flüchtlingsthema, zu dem Heribert Schönauer von der Stadt Verl aktuell auf dem Pfarrfest kurz Bericht erstattete, hatte die Jugendgruppe 24/7 eine Bildershow über ihren Malawi-Aufenthalt gezeigt. Bei den gezeigten Fotos der Kolpingsfamilie vom vergangenen Sommerlager gab es viel zu lachen. So mancher fand sich auf den Bildern wieder.

Fleißige Helfer hatten für Essen und Getränke gesorgt, zu denen Leckereien vom Grill ebenso gehörten wie Püfferchen. Das Kuchen- und Tortenbuffet bot 70 selbst gebackene, süße Köstlichkeiten.

„Wir sind überwältigt von solch einem Engagement und dafür sehr dankbar. Wir freuen uns auch über die große Resonanz“, sagte Elisabeth Maasjost.

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