Berufs-Informationsmesse soll beflügeln
Bild: Munkelt
Sie erwarten mehr als 50 Firmen und 500 Besucher zur Berufs-Informationsmesse am 2. Juni im Schulzentrum: (v. l.) Claudia Tschackert (Kolping-Berufsförderungszentrum Gütersloh), Susanne Echterhoff (Kolping Verl), Monika Schandelle (Übergangscoach an den Schulen) und Paul Hermreck.
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Zur vierten Auflage der Veranstaltung erwarten die Organisatoren 500 bis 600 Schüler und Eltern im Konrad-Adenauer-Schulzentrum. Rund 50 Aussteller informieren von 10 bis 13.30 Uhr in den Räumen der Real- und der Hauptschule über mehr als 100 Berufsbilder, Studienfächer und schulische Ausbildungsgänge.

Hauptsächlich Verler Unternehmen sowie Firmen aus den Nachbarstädten werden vertreten sein – auf der Suche nach motiviertem und talentiertem Nachwuchs. Außerdem präsentieren sich die Fachhochschulen Ostwestfalen-Lippe und Münster, das Institut für Elektrotechnik der Uni Paderborn, Berufskollegs aus dem Kreis Gütersloh, Polizei, Arbeitsagentur, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und andere.

Erstmals dabei ist das Handwerksbildungszentrum (HBZ) Bielefeld-Brackwede, das Berufe präsentiert, die nicht durch Firmen vertreten werden. In acht Vorträgen – das sind doppelt so viele wie in den Vorjahren – stellen Unternehmen Berufe wie Logopäde, Krankenpfleger und Ingenieur vor und erklären, worauf man bei einer Online-Bewerbung achten muss.

Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Jugendliche aller Schulfor

Weitere Aussteller sind willkommen. Kontakt: Monika Schandelle, Telefon 05246/709521, E-Mail: monika.schandelle@kolping-ostwestfalen.de.
men ab der achten Klasse. Für den angehenden Abiturienten soll ebenso viel dabei sein wie für den Hauptschüler, verspricht Monika Schandelle, Übergangscoach an den Verler Schulen. Sie plant die Berufs-Informationsmesse gemeinsam mit Claudia Tschackert vom Kolping-Berufsförderungszentrum Gütersloh und Susanne Echterhoff von der Verler Kolpingsfamilie.

Die Berufs-Informationsmesse ist in den vergangenen Jahren beständig gewachsen. Anfangs präsentierten sich die Unternehmen nur in der Hauptschule, mittlerweile sind zusätzlich Räume der Realschule vonnöten, um alle Aussteller und Besucher unterzubringen. Schirmherr Paul Hermreck wirbt für den Praxisaspekt: „Es wird vieles vorgeführt.“

Er weiß von einigen Fällen, in denen aus dem Kontakt auf der Messe ein Ausbildungsverhältnis zwischen einer Verler Firma und einem Jugendlichen entstanden ist. Der Bürgermeister plädiert dafür, dass am 2. Juni auch Eltern kommen: „Sie sind wichtige Begleiter bei der Entscheidung ihrer Kinder.“ Auf der Messe könnten sie sich auf den neuesten Stand bringen, denn „Berufsbilder verändern sich ja mit der Zeit“.

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