Beschwingte Ausstellung im Heimathaus
Bild: Zumbusch
Zeigen ihre Kunst demnächst im Verler Heimathaus: (v. l.) Karin Bergmann, Annette Gerke-Bischoff, Gabriele Kosfeld, Margret Wenzke, Sabine Schutz und Gabriele Szesny von der Gütersloher Gruppe Artelier 09. Ebenfalls ausstellen wird Ruth Imm.
Bild: Zumbusch

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 19. April, wie Regina Bogdanow vom Vorstand des Heimatvereins sagt. Die Schau sei kurzfristig ins Jahresprogramm gerutscht. Die Künstlerinnen hätten angefragt, und da im Heimathaus bis zu den Sommerferien Platz sei, habe der Heimatverein spontan eingewilligt, berichtet Regina Bogdanow.

Es gebe sogar einen Bezug zu Verl, denn viele Artelier-09-Mitglieder hätten ihr Handwerk an der Kunstakademie des Droste-Hauses gelernt. Regina Bogdanow: „Das passt alles ganz gut.“ Nach eigenen Angaben umfasst die Gruppe zehn Künstlerinnen. Sieben von ihnen werden sich an der Ausstellung in Verl beteiligen. Das sind Ruth Inn, Annette Gerke-Bischoff, Margret Wenzke, Karin Bergmann, Sabine Schutz, Gabriele Kosfeld und Gabriele Szesny. Sie zeigen Bilder sowie Skulpturen.

Ein Überblick: Ruth Imm wird Ölbilder in Verl präsentieren. Margret Wenzke wird ebenfalls Ölbilder, dazu eventuell auch Bleistift-Zeichnungen und Drucke, im Heimathaus zeigen. „Am stärksten berühren mich Menschen in ihrem besonderen Ausdruck und in ihren Befindlichkeiten“, sagt sie über die Motive ihres künstlerischen Schaffens. Annegret Gerke-Bischoff bringt Acryl-, Öl- und Pastellbilder sowie Aquarelle mit nach Verl. Bei einigen Bildern handelt es sich um Stillleben, bei anderen um experimentelle Kunst.

Sabine Schutz zeigt nicht nur Ölbilder und Bleistift-Zeichnungen, sondern auch Skulpturen. „Ich halte mich gern in der Natur auf und lasse mich von ihrer Schönheit inspirieren. Manchmal setze ich das Geschehene recht realistisch um, manchmal lasse ich mich von meiner Fantasie und meinen Gefühlen leiten“, erklärt die Gütersloherin.

Karin Bergmann zeigt Skulpturen aus Sand- und Speckstein. Unter anderem fertigt sie menschliche Figuren. „Beschwingt und fröhlich“, so beschreibt sie viele ihrer Arbeiten. Gabriele Szesny stellt Ölbilder und Zeichnungen aus. „In allen meinen Bildern finden sich die Natur und die Weiblichkeit wieder. Das, was auf der Leinwand entsteht, ist mein Allerinnerstes, sozusagen Seelenbilder“, sagt sie.

Gabriele Kosfeld wird sich mit Ölbildern, die überwiegend Engel zeigen, beteiligen. Sie sei fasziniert „von der Ruhe und Stille, der inneren Gelassenheit“, die Engelskulpturen ausstrahlten.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 19. April, um 19.30 Uhr eröffnet.

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