Blaue Kisten wecken Forschergeist
Bild: Ebbesmeyer
Was passiert mit einem Schokokuss, wenn man ihn in ein Glas gibt, das Glas verschließt und ein Vakuum erzeugt? Dieses physikalische Phänomen verfolgten bei der Abschlussveranstaltung zur Projektwoche an der Grundschule Bornholte-Bahnhof (v. l.) Luca, Matthis, Dr. Ursula Frank (Beckhoff Automation), ihre Tochter Christin, Schulleiterin Silvia Juli-Rauh und Anne im neu geschaffenen Forscher-Labor.
Bild: Ebbesmeyer

„Nur wer forscht, entdeckt das Leben“, sagte Hermreck und ermunterte Schulleiterin Silvia Juli-Rauh, die Lehrerinnen und die Eltern der Schüler, den Forschertrieb auszubauen. Ausgestattet ist das Forscherlabor mit 16 Klassenkisten für den Sachunterricht, in denen Lehrerinnen und Kinder Versuchsanordnungen, Materialien, fachwissenschaftliche Informationen und Hilfen zur Unterrichtsgestaltung finden.

Die Anschaffung der Kisten zu den Themen „Schwimmen und sinken“, „Luft und Luftdruck“, „Schall“ und „Brücken“ hatte das Unternehmen Beckhoff Automation ermöglicht. „2400 Euro: Dafür sind wir Ihnen sehr dankbar“, betonte Juli-Rauh gegenüber Dr. Ursula Frank, die als Vertreterin der Firma an der Eröffnung des Forscherlabors teilnahm.

Forschertag soll regelmäßig stattfinden

Regelmäßiger soll künftig ein Forschertag, auch in Verbindung mit dem Kindergarten, stattfinden. Je früher Kinder mit Naturwissenschaften in Berührung kämen, desto besser, sagte Hermreck, der die Initiative von Beckhoff als lobenswert bezeichnete.

Mit einem schwungvollen und zum Nachdenken anregenden Theaterstück zu den Elementen Erde, Wasser, Feuer und Luft hatte der Tag begonnen. Im Anschluss demonstrierten die Kinder der Klassen eins bis vier ihre Experimente, mit denen sie sich die Woche über beschäftigt hatten. Wie viel wiegt Luft? Hat Luft Kraft? Können Regenwürmer sehen? Solchen Fragen waren sie nachgegangen.

„Ziel war es, die Neugier und das Interesse der Kinder an naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu wecken und ihnen die Gesetzmäßigkeiten der Natur zu vermitteln“, so Silvia Juli-Rauh. Ein Barfuß-Pfad im Foyer, der Einsatz von Feuerwehr- und Rettungswagen, Wasserkegeln, Luftballon-Weitfliegen und die Präsentation neuer Medien „rund um den Regenwurm“ begeisterten Eltern und Schüler zum Abschluss gleichermaßen. Und bei manchen Experimenten haben nicht nur die Kinder viel gelernt.

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