Buntes Treiben zugunsten der Kirchenorgel
Bild: Steinecke
Gar nicht so einfach: Das Zielschießen mit dem Schlauch organisierten (hinten v. l.) Marvin Balsliemke, Frederik Sielhorst, Finn Schröder, Melina Oestersandforth, (vorn v. l.) Heinz Koch und Leandro Apelmeier von der Jugendfeuerwehr.
Bild: Steinecke

Im Gemeindehaus hatte die KFD-Vorsitzende Christa Netenjakob alle Hände voll zu tun. Nach dem Ende des Familiengottesdiensts am Sonntag begann der Sturm auf das Salat-Buffet, die schmackhafte Suppe sowie die Kuchen- und Tortenbar. „Was Selbstgemachtes geht immer“, verriet Christa Netenjakob und bedankte sich so gleichzeitig für die zahlreichen Kuchenspenden.

Draußen verbreiteten die knusprigen Püfferkes ihren verführerischen Duft, dem niemand lange widerstehen konnte. So gestärkt war es kein Problem, das prall gefüllte Programm zu genießen. Besonders auf Kinder und Jugendliche war das reichhaltige Angebot zugeschnitten. So war das Spielmobil von Maik Sandjohann immer wieder der Anlaufpunkt für eine vergnügliche Runde um die Kirche. Egal ob auf Stelzen oder im schnittigen Dreirad, wer den richtigen Dreh raus hatte, kurvte elegant über das Pflaster.

Hoch her ging es auch auf dem Menschenkicker-Turnier, für das sich acht Mannschaften angemeldet hatten. Organisator war Kinder- und Jugendtreffleiter Frank Schwichtenhövel, der als Schiedsrichter alles fest im Griff hatte. An der Stange gaben die Teams alles und trieben den Schaumstoffball beherzt in Richtung gegnerisches Tor. Jeder Treffer wurde enthusiastisch bejubelt, an der Bande fieberten die Fanclubs aufgeregt mit. Treffsicher mussten auch die Teilnehmer beim Unterlegscheibenwerfen sein. Dabei ging es darum, mit dem Silberling in die in einem kleinen Bassin schwimmenden Plastikschalen zu treffen. „Das ist gar nicht so einfach, wie es aussieht“, sagte eine Besucherin.

Schwierig war es auch bei der Jugendfeuerwehr mit dem Wasserstrahl die kleinen Fenster in dem Modellhaus zu treffen. Löschmeister wurde derjenige, der die Wassersäule im Auffangbehälter am schnellsten steigen ließ. Und wer beim Dosenwerfen ein sicheres Händchen bewies, wurde mit Büchern oder Seifenblasen belohnt. Wer am Ende überhaupt nicht wusste, wie er die vielen Preise nach Hause transportieren sollte, für den hatte der Arche-Noah-Kindergarten eine Lösung parat. Die schick bedruckten Tragetaschen boten jede Menge Platz für die Mitbringsel nach einem ausgiebigen Bummel über das Pfarrgemeindefest.

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