Café in der Mühle keine Option
Die Bunten Mühle in der Nähe des Verler Sees kommt nicht als Standort für ein Café in Frage. Ganz vom Tisch ist die Schaffung eines Kiosks an anderer Stelle aber noch nicht.

Völlig neu überlegen müssen die Planer schon bei einem der größten Wünsche der Bevölkerung. Denn die Bunten Mühle steht als Café nicht zur Verfügung. Das machte Andreas Berenbrinker, Sohn der Inhaber-Familie, unmissverständlich deutlich. „Das können Sie streichen!“ Dennoch sollen ein Kiosk, ein saisonal betriebener Biergarten oder ein Café weiter im Planungskatalog enthalten bleiben. Jedenfalls sprach sich dafür Gabriele Nitsch (CDU) aus.

Planungsskizze bündelt Vorschläge

Denn das, was den rund 60 interessierten Bürgern von Jennifer Kerkhoff als erste Planungsskizze gezeigt wurde, ist lediglich der Versuch, Vorschläge, wie der Verler See aufgewertet werden könnte, zu bündeln. Nicht alle Punkte wurden dabei berücksichtig. „Aber das heißt nicht, dass sie in den weiteren Planungen keine Rolle spielten“, betont die Expertin des Essener Büros.

Ein Punkt, der fehlte, war ein Barfußpfad. „In Süddeutschland findet man solche Wege zur Fußzonenreflexmassage häufig“, sagte eine Besucherin der Versammlung.

Zu klein und in der Zahl zu gering erschien Karl Berg der Bereich der Angelreviere. „Unsere Jugendlichen leisten um den gesamten See Arbeitsdienste“, sagte der ehemalige Vorsitzende des Angelsportvereins. Ihn irritierten die kleinen Zonen zum Angeln, obwohl der Verein nach dem Fischereirecht generelles Betretungsrecht habe.

Anwohner befürchten Zunahme von Müll

Das Stichwort Müll rief Anlieger auf den Plan, die die Versammlung nutzten, um sich über den Unrat am eigenen Grundstück zu beschweren. Sie befürchten, dass sich mit steigendem Besucheraufkommen dieser Zustand verschlimmert. Auch die Zweckentfremdung des Sportplatzes als Hundewiese wurde thematisiert. Dies sei mittlerweile so häufig der Fall, dass Kinder sich gar nicht mehr auf den benachbarten Spielplatz trauen würden, sagte eine Mutter.

Eine andere wünscht sich „Wasser“ als Thema für die Neugestaltung des Spielplatzes. Susanne Jasper regte zudem an, einen Patt zwischen Rundweg und Sürenheider Straße anzulegen, weil der Bereich gern als Abkürzung genutzt wird. Viele Vorschläge konzentrierten sich auf den nord-östlichen Teil des Sees. Also den Bereich zwischen Sport- und Spielplatz sowie Gewässer.

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