Das Projekt Feuchtwiese steckt fest
Bild: Tschackert
Positive Mitgliederbilanz, die auf den Vorstand abstrahlt: (v. l.) Dieter Westerwalbesloh, Winfried Manthei, Karl-Heinz Henkemeier, Elke Henkemeier, Christiane Rampsel-Horstmann, Claudia Schulz, Ute Jurgeleit-Rohde, Hadi Birad und Iva Potrebova.
Bild: Tschackert

„Wir müssen mit der Stadt noch klären, unter welchen Bedingungen die Nutzung stattfinden soll“, sagte Iva Potrebova 2018. Geschehen ist seitdem nicht viel. „Es braucht viel länger, als wir gedacht haben“, sagt die Vorsitzende ein Jahr später. Eigentlich sollte mit der Realisierung bereits im vergangenen Jahr begonnen werden.

Seit 2017 ist die Idee die Feuchtwiese neben dem Bürgerhaus Hühnerstal“ für die Allgemeinheit zu erschließen, in der Welt. Das letzte Mal, dass Vereinsvertreter mit der Stadtverwaltung Kontakt hatten, war im Dezember. Da stellte der Hof Diekämper eine zweite Variante des Projekts „Feuchtwiese“ vor.

„Die Stadt will quasi ein zweites Regenrückhaltebecken am Schmiedestrang“, so Potrebova. Außerdem hat Landschaftsarchitektin Daniela Toman der Stadt Verl außer der Neuplanung mit einem zweiten Tümpel einen Kostenplan und ein dreistufiges Realisierungskonzept vorgelegt. Seitdem wartet man beim Hof Diekämper auf ein Feedback. „Im Frühjahr will die Stadt sich melden“, sagte Iva Potrebova.

Geplant ist, laut Potrebova, dass die Stadt Verl das Gelände an den Hof Diekämper verpachtet, der dafür das Areal nutzen darf, aber auch die Verantwortung übernehmen soll. Allerdings wüsste man beim Hof Diekämper schon gern genauer, und zwar vorab, wie und was genau denn der Pacht- und Nutzungsvertrag an Pflichten dem Verein auferlegt. „Das müssen wir prüfen. Wir sind ein kleiner Verein, wir können nicht jedes Risiko abdecken und tragen“, so Karl-Heinz Henkemeier auf der Mitgliederversammlung des Hof Diekämper.

Generell empfindet der Verein das Vorgehen im Vergleich zu anderen Kommunen bei ähnlichen Projekten wie diesem ungewöhnlich. Auch gerade deshalb, setzt der Bornholter Verein mit seinem Jahresprogramm 2019 zunächst andere Schwerpunkte: Ein wichtiges Projekt ist der Bau eines fahrbaren Backofens. Dieser Backofen war bereits vor Vereinsgründung Thema und soll jetzt bis Ende November realisiert werden.

Außerdem geplant: ein Filmabend am 12. März zum Thema Welternährung. Anfang April hält Daniela Toman einen Vortrag zu Naturgärten. Am 26. Oktober können Bürger eigene Äpfel zu Saft pressen lassen. Auf der Versammlung wurde der Vorstand in seinen Ämtern bestätigt und mit Ute Jurgeleit-Rohde und Hadi Birad um zwei Beisitzer erweitert. Positiv ist auch die Mitgliederentwicklung. 47 Personen gehören an.

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