„Das wird ein steiler Aufstieg“
Bild: Steinecke
Im Interview mit der "Glocke": Bürgermeister Paul Hermreck.
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„Die Glocke“:  Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Torsten Horbank, hat mit Blick auf die Ortskerngestaltung gesagt, dass vor dem Gipfel (der Verschönerung) der Aufstieg (die Bauarbeiten) stünden. Wie steil wird der Weg?

Hermreck: Das wird ein steiler Aufstieg. Es wird in den nächsten eineinhalb bis zwei Jahren eine große Anstrengung aller – der Bürger, der Verwaltung, der Unternehmen und der Geschäftsleute. Aber wenn man ein gutes Ergebnis erzielen will, muss man durch ein Tal der Tränen gehen. Wir werden alles tun, um die Baumaßnahme so schnell und mit so wenig Komplikationen wie möglich durchzuführen. Aber ganz vermeiden lassen sich Beeinträchtigungen natürlich nicht.

„Die Glocke“: Was kommt konkret auf die Verler zu?

Hermreck: Die Gütersloher und die Paderborner Straße werden nicht wie gewohnt zu befahren sein. Teilsperrungen sind notwendig. Und an einigen Tagen werden wir komplett sperren müssen. Wir werden aber nur einzelne Abschnitte schließen, um dort zügig arbeiten zu können. Alles hängt vom Verlauf der Arbeiten ab. Wir werden uns bemühen, dass der Verkehr dann sinnvoll umgeleitet wird.

„Die Glocke“: Wie sieht der Zeitplan aus?

Hermreck: Es ist geplant, dass wir Ende August/Anfang September mit den Kanalarbeiten beginnen. Auch das Fernwärmenetz soll in diesem Zug erweitert werden. Wenn diese Arbeiten einen gewissen Stand erreicht haben, beginnen wir parallel mit dem Straßenausbau.

„Die Glocke“: Welche Auswirkungen haben die Arbeiten an Kanal und Fernwärmenetz auf den Autoverkehr?

Hermreck: Wir werden an der einen oder anderen Stelle die Fahrbahn aufnehmen und den Verkehr einseitig führen müssen. Das lässt sich nicht verhindern. Mit Baustellenampeln wird der Verkehr geregelt.

„Die Glocke“:  Wenn die Straße fertig ist, werden die Gehwege gestaltet. Das sogenannte Verler Parkett wird im Zentrum verlegt. Beteiligen sich alle Anlieger oder wird es schwarze Flecken geben?

Hermreck: Es wird eine größtenteils einheitliche Lösung geben. Bis auf zwei Anlieger haben alle dem Vorhaben zugestimmt, die Gehwege und die direkt anliegenden privaten Flächen – auf Kosten der Stadt – einheitlich zu gestalten. Mit einem Anlieger sind wir aber noch in Gesprächen.

Das vollständige Interview mit Paul Hermreck - unter anderem äußert sich der Bürgermeister noch zum Vorschlag der Grünen, eine Tiefgarage unter dem Rathaus zu bauen, und zum Bedarf an Wohnraum und Gewerbeflächen - lesen Sie in der „Glocke“ von Samstag, 2. August!

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