Der Weg ist fast frei für den Endausbau
Die Kosten für den Endausbau werden auf die Anlieger umgelegt.

Schließlich sind es die Anlieger, die am Ende die Zeche bezahlen müssen. Teuerstes Projekt ist die Platinstraße. Für die Fertigstellung dort waren 310 000 Euro veranschlagt worden. Ersten Schätzungen zufolge belaufen sich die reinen Baukosten allerdings allenfalls auf etwa 185 00 Euro. Die günstigste Variante, die Klaus Dieter Hegers vom gleichnamigen Ingenieurbüro mit Sitz in Delbrück erarbeitet hat, ist sogar noch 20 000 Euro günstiger. Dafür bekommen die Anlieger ein Mindestmaß an befestigter Fläche, viel Grün („Das sieht aus wie ein Vorgarten“– Hegers) und wenige Parkplätze. Die teuerste Variante ist mit allerlei Einbauten wie Beeten und Stellflächen verbunden. Dort wie auch bei den anderen Vorhaben sind es die Anlieger, die letzten Endes bei Versammlungen über die Gestaltung entscheiden.

Das letzte Wort haben die Nachbarn

100 000 Euro sind für den Endausbau des Ablegers am Zeisigweg veranschlagt worden. Ralf Düspohl vom Ingenieurbüro Röver hat zwei Varianten erarbeitet – eine ist für 80 000 Euro zu haben, die andere für 2000 Euro mehr. In diesem Fall werden sich die Nachbarn entscheiden müssen, wie breit die Fahrbahn werden soll. Sind sie der Meinung, dass 3,5 Meter ausreichen, können sie links und rechts davon mit einem schmalen Grünstreifen rechnen. Dort wie anderswo gilt der Grundsatz: Versiegelte Fläche sind teurer als Beete.

Punktlandung bei der Poststraße

Eine Punktlandung hat die Verwaltung bei einem Stichweg an der Poststraße hingelegt. Dort dürften sich die Kosten tatsächlich irgendwo um 30 000 Euro bewegen. Ingenieur Burkhard Risse schlägt den Anwohnern der derzeit noch geschotterten Straße eine Pflasterung in zwei verschiedenen Grautönen vor.

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