Dreigestirn bildet KFD-Vorstand Kaunitz
Bild: Steinecke
Abschiedsgeschenk: Überraschung für Pfarrer Joachim Cruse: Der scheidende Vorstand mit Marlies Sagemüller, Anne Masjost, Sylvia Vredenburg und Marita Hagenheide stellte je Mitglied zehn Euro aus der Kasse für die Renovierung der Orgel zur Verfügung gestellt.
Bild: Steinecke

Mit Christa Netenjakob (Vorsitzende), Monika Lauströer (zweite Vorsitzende) und Anette Adolph-Melzian (Schriftführerin) hat sich ein tatkräftiges Dreigestirn gefunden. „Wir treten in sehr große Fußstapfen. Das ist ja so ein bisschen wie mit dem Wetter: Es ist schwer, es allen recht zu machen. Darum sprecht uns einfach an, was Eure Wünsche sind“, bat Christa Netenjakob um Mithilfe.

Für das Amt der Kassenwartin wurde allerdings noch keine Nachfolgerin gefunden. Aus diesem Grund werden die Finanzen von der bisherigen Kassenwartin Marlies Sagemüller zunächst kommissarisch betreut. Mitte des Jahres zeichnet sich dann der Wechsel ab. „Dann wird die neue Kassenführerin in das Amt eingesetzt und auf der nächsten Jahreshauptversammlung gewählt“, war Pfarrer Joachim Cruse mit der Lösung gut zufrieden. Gut zufrieden war er auch mit dem Abschiedsgeschenk des ehemaligen Vorstandes.

Während Joachim Cruse für Marlies Sagemüller, Anne Masjost, Sylvia Vredenburg und Marita Hagenheide eine weiße Rose als Dankeschön für die zwölf Jahre überreichte, zogen die Vier einen Scheck über 4550 Euro zur Renovierung der Orgel. „Das sind zehn Euro pro Mitglied“, freute sich Sylvia Vredenburg über die gelungene Überraschung. Zusammen mit den 4600 Euro aus dem Erlös des Novemberlichter-Basars macht das eine stolze Summe von gut 9150 Euro für den guten Klang in der Kaunitzer Kirche.

Angesichts der guten Kassenlage bei einem Gesamtüberschuss von 1400 Euro wurde der alte Vorstand einstimmig entlastet. Auch von den Mitgliederzahlen ist die Kaunitzer KFD hervorragend aufgestellt. Mit 29 Neuanmeldungen wächst der Verein auf stolze 455 Personen.

Blumen gab es für Hausmeisterin Gisela Wendt, die sich unkompliziert um das Pfarrheim kümmert. „Es hat wirklich Spaß mit Euch gemacht und es war eine schöne Zeit“, verabschiedete sich die scheidende Vorsitzende Sylvia Vredenburg mit einer kleinen Träne im Auge. Pfarrer Kruse begrüßte die Regelung, dass der KFD-Vorstand laut Satzung nur drei Amtsperioden und damit maximal zwölf Jahre tätig sein darf. „Ich bin noch zu einer Zeit groß geworden, da wollten alte Schabracken das Zepter nicht aus der Hand geben und verhinderten so, dass etwas Neues nachwächst“, sagt Cruse. Er freut sich, dass jetzt häufiger ein frischer Wind weht.

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