Ein bisschen Farbe soll Lösung bringen
Bild: Ackfeld
Weißer werden sollen die Barken auf dem Delphos-Platz. Sie sollen verhindern, das Autos auf den Gehweg fahren. Steht dort aber kein Fahrzeug, können die acht Zentimeter hohen Steine zur Stolperfalle werden.
Bild: Ackfeld

 „Das finden wir tatsächlich traurig“, sagte Landschaftsarchitekt Burkhard Wegener, aus dessen Feder der Entwurf für den neugestalteten Platz stammt, im Verkehrsausschuss. Konkret geht es um die Barken, die die Stellplätze der Autos vom Geh- und Radweg trennen. Sie sind rund acht Zentimeter hoch. Die Autofahrer sollen ihr Fahrzeug direkt bis an den Stein fahren.

Das Problem: Wenn dort keine Wagen sehen, werden die Steine zur Stolperfalle. Die Stadt will nachbessern. Drei Varianten zeigte Burkhard Wegener auf. Und alle haben ihren Preis. Die Stadt versucht es zunächst mit der günstigsten Alternative. Die Barken sollen einen neuen Anstrich bekommen: und zwar mit reflektierender Farbe. „Die weißen Steine werden weißer“, erklärte Burkhard Wegener. 2000 Euro kostet der Spaß. „Wir sollten es mit der Farbe probieren“, sagte CDU-Ratsmitglied Josef Dresselhaus.

Zusätzlich sollen die Radfahrer umgeleitet werden, damit sie nicht über den an der Stelle zu engen Gehweg radeln. Stattdessen sollen sie zwischen den Einmündungen Österwieher Straße und Bahnhofstraße über den Delphos-Platz geführt werden. So der Plan. Die Alternative zur reflektierenden Farbe wären vereinzelte Stahlpfosten, die Fußgänger auf die Barken am Boden aufmerksam machen. Rund 10.000 Euro würde die kosten.

Variante drei: Ein Zaun wird zwischen Gehweg und Parkplätzen gezogen. Diese Maßnahme würde bis zu 100.000 Euro kosten. Denn dann müssten die Beete und Laternen, die in einer Flucht vor den Geschäftigen aufgestellt wurden, umgesetzt werden, weil die Parkplätze ein Stück nach hinten verlagert würden. Das will zunächst niemand.

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