Erster Spatenstich in diesem Jahr
Bild: Tschackert
Binnen 20 Minuten war die Jahreshauptversammlung des Vereins Hof Diekämper bereits erledigt. Das Bild zeigt den Vorstand: (v. l.) Elke und Karl-Heinz Henkemeier, Claudia Schulz, Winfried Manthey, Dieter Westerwalbesloh und Christiane Rampsel-Horstmann.
Bild: Tschackert

Die Rede ist von der Schaffung einer Feuchtwiese in Sichtweite des Bürgerhauses Hühnerstall und der Bogenschießanlage am Schmiedestrang in Bornholte. Der erste Spatenstich soll noch 2017 erfolgen, gab der Verein auf seiner Jahreshauptversammlung bekannt. Dafür stellt die Stadtverwaltung 10.000 Euro zur Verfügung. Zweckgebundenes Geld, um das Projekt Feuchtwiese Wirklichkeit werden zu lassen, so Karl-Heinz Henkemeier, zweiter Vorsitzender des Vereins „Hof Diekämper – natürlich leben und lernen“.

Dafür hat sich eine Landschaftsplanerin aus Verl erste Gedanken gemacht. Die Pläne sollen nun mit der Stadt abgestimmt und dann umgesetzt werden. Eine Streuobstwiese und ein Barfußpfad sollen zwischen Schmiedestrang und Bergstraße geschaffen und Bänke sollen aufgestellt werden. Zuvor gilt es allerdings noch eine adäquate Lösung für die Zuwegung zu finden. „Wir müssen natürlich Sicherheitsaspekte berücksichtigen“, verweist Henkemeier auf die benachbarte Bogenschießanlage.

Mit der Feuchtwiese würde der 2014 gegründete Verein die erste von zahlreichen Ideen realisieren. „Das ist ein wichtiger Schritt, damit die Leute sehen, dass sich etwas tut“, so Karl-Heinz Henkemeier, der am Mittwochabend die erkrankte Vorsitzende Iva Potrebova bei der Versammlung im Hühnerstall vertrat. Immerhin wollen beide Vereine, Bürgerverein und Hof Diekämper, Bornholte in Sachen Naherholung aufwerten. Die Feuchtwiese wäre eine Möglichkeit, zum Verweilen zu animieren.

Vom Tisch ist erst einmal, dass der Verein den alten Hof neben dem Hühnerstall für seine Zwecke nutzt. „Ohnehin ist dort der Verein Tiere in Not untergebracht, die Liegenschaft gehört der Stadt und nicht uns“, betont Karl-Heinz Henkemeier. Das Interesse an dem baufälligen Gebäude ist von Vereinsseite spätestens nach Inaugenscheinnahme erkaltet. Man sei froh, aus der politischen Schusslinie gekommen zu sein und als Verein nicht einzig auf das Hof-Gebäude reduziert zu werden, so Karl-Heinz Henkemeier.

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