Fachmarktzentrum eine Option
Bild: Steinecke
Erst wenn klar ist, was mit dem Ölbachcenter passiert, soll der Bauhof am Westfalenweg überplant werden.
Bild: Steinecke

Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 18.30 Uhr in der Mensa im Schulzentrum. Die SPD-Fraktion hatte beantragt, auf dem Grundstück des Bauhofs preisgünstigen, barrierefreien Wohnraum zu schaffen, um der ständig wachsenden Nachfrage nach diesem Rechnung tragen zu können. „Aus Sicht der Verwaltung handelt es sich bei der Fläche um ein wichtiges Schlüsselgrundstück“, schreibt die Stadt in der Vorlage für den Ausschuss.

Da sich das Gelände des Bauhofs direkt an das Nahversorgungszentrum mit Aldi, Rossmann, Edeka und Co. anschließt, will man nicht nur das Einzelgrundstück in den Blick nehmen. Vielmehr könne das heutige Bauhof-Areal „als Erweiterungsfläche mit dem entsprechenden Potenzial zur Weiterentwicklung des Nahversorgungszentrums“ betrachtet werden, schreibt die Verwaltung in der Vorlage für den Ausschuss. Das Grundstück des Bauhofs biete die Möglichkeit einer übergreifenden Weiterentwicklung des Areals. Ein Fachmarktzentrum könne entstehen, schreibt die Verwaltung.

Seit Jahren gibt es Pläne, das Ölbachcenter umzugestalten. Der Aldi hätte gern ebenso mehr Platz wie auch Edeka-Markt-Betreiber Jens Niederschulte. „Es laufen bereits Gespräche mit den Eigentümern der Nachbargrundstücke, um eine gemeinsame Veränderung der Gesamtsituation bewirken zu können“, schreibt die Stadt. Das Problem: Es gibt mehrere Eigentümer, die sich einig werden müssen. Und was ist mit der Idee, Wohnraum auf dem Areal am Westfalenweg zu schaffen? „Die Entwicklung von bezahlbarem Wohnraum werde dadurch nicht grundsätzlich ausgeschlossen“, schreibt die Stadt.

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