Fachwerkreihe mit allerlei Leckerbissen
Bild: Ebbesmeyer
Vor dem Heimathaus haben (v. l.) Martin Herrbold, Martina Peterhanwahr, Ares Rolf, Anne Schroeder und Regina Bogdanow das Programm für die 24. Spielzeit der Fachwerkkonzertreihe des Heimatvereins vorgestellt. Auch auf dem Titel des Programmheftes ist die gute Stube Verls abgebildet.
Bild: Ebbesmeyer

„Wir gehen ins doppelte Dutzend und haben wieder fünf schöne Veranstaltungen, wie ich finde“, spricht Rolf von einer „runden Sache“. Für ihn sind alle Konzerte besondere Höhepunkte. „Ein ganz besonderer ist aber jenes, das nach einem Wunsch des Vorstands thematisch zur 500. Wiederkehr des Baus von St. Anna am Kirchplatz passen soll“, sagt Ares Rolf und meint das Ensemble „The Playfords“, das am 22. Januar Tanzmusik der italienischen Renaissance interpretieren wird.

Zum Auftakt der Reihe kommt mit Ulrich Schütte ein Bass-Bariton nach Verl, der dort bereits seine Visitenkarte abgegeben hat. Gemeinsam mit dem Pianisten Trung Sam wird er am 25. September Robert Schumanns „Dichterliebe“ op. 48 und 16 Lieder nach Gedichten von Heinrich Heine ebenso feinfühlig darbieten wie den Zyklus „Die 13 Monate“ von Edmund Nick, der 1969 entstanden ist. Schütte hatte die Lieder, die nach Gedichten Erich Kästners entstanden sind, 40 Jahre nach deren Uraufführung bei Nicks Tochter wiederentdeckt und aus der Versenkung geholt, sagt Ares Rolf.

Klassische Bläsermusik für Traversflöte, Barockoboe, Klarinette, Horn und Fagott erklingt am 12. November mit dem „Priamos-Ensemble“. Das Quintett wählt dabei das Motto „Von der kaiserlichen Harmonie bis zum bürgerlichen Kammerkonzert“ und bietet Werke Anton Rosetti, Giuseppe Cambini und Anton Reicha.

Den weiten Bogen von Johann Christian Bach (1735 bis 1782) bis John Cage (1912 bis 1992), Alexander Glasunow (1865 bis 1936) und Günther Wiesemann (geboren 1956) spannt am 12. Februar 2012 das „Trio Contemporaneo“ mit Benjamin Nachbar (Viola), Tamara Buslova (Klavier) und Günther Wiesemann (Klavier und Schlagwerk). Die Musiker interpretieren unter anderem die nur selten zu hörende „Trauermusik“ von Paul Hindemith.

 Musik für Klavier, Violine, Oboe und Englischhorn beschließt die Reihe am 4. März. Dann wird das „Adamus Trio“ mit Jan Adamus, Jitka Adamusova und Kveta Novotna romantische Musik durch das Fachwerk des Heimathauses schicken. „Ein perfekter Abend, auf den man sich freuen kann“, betont Ares Rolf.

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