Fanartikel sollen Jugendarbeit stützen
Mit dem Verkauf von Fanartikeln will der FC Kaunitz Geld für die Förderung der Jugend einnehmen. Das Bild zeigt (vorn v. l.) Julian Speiser, Benedikt Mechsner, Julian Beckhoff, Elias Steinkemper, Jannik Littau, Leon Ander, (hinten v. l.) Förderkreischef Klaus Großegesse, Jugendleiter Wigbert Erichlandwehr und Trainer Valeri Litau.

Mit dem Verkauf des neu aufgelegten Fanartikelsortiments sollen jetzt zusätzliches Geld in die Jugendkasse fließen. „Der Erlös kommt zu 100 Prozent der Jugend zugute“, sagt Wigbert Erichlandwehr.

Immer wieder fehlt es an der nötigen Sportausrüstung oder an Material wie kleinen Toren, die demnächst angeschafft werden müssen. Mit dem Verkauf der schwarz-gelben Kappen, Strickmützen, Schals, Wimpel und Anstecker hoffen die Verantwortlichen nun, den Etat zusätzlich aufzubessern. Zu kaufen sind die Fanartikel zunächst im Geschäft von Berufsbekleidung Hellweg und bei den Heimspielen. Später soll noch ein Internet-Shop eingerichtet werden.

Seit zwei Jahren leitet Wigbert Erichlandwehr den Jugendbereich. Im Januar 2013 wurde der Förderkreis gegründet, der inzwischen 35 Mitglieder hat. „Das hilft uns wirklich weiter“, sagt Erichlandwehr. Doch das Geld wird nicht nur für Trikots und Material benötigt. In diesem Jahr werden vier neue Trainer ausgebildet. Jeder Lehrgang kostet 500 Euro.

Auch auf die Weiterbildung legt der Verein großen Wert. So findet in diesem Jahr noch eine Trainerfortbildung mit Christian Arends statt. Wigbert Erichlandwehr und Klaus Großegesse wissen, dass nur durch eine solide Arbeit an der Basis die Existenz des FCK gewährleistet ist. Wie die wachsende Jugendabteilung beweist, ein Entschluss mit Weitblick. „Westerwiehe oder Sürenheide überlegen, ob sich die Jugendarbeit noch lohnt“, sagt Erichlandwehr.

Beim FC Kaunitz brummt es dagegen. Allein in der F2-Jugend tummeln sich mehr als 20 Kinder. Die Kaunitzer Jugendabteilung bietet 200 Heranwachsenden eine Heimat. Elf Mannschaften von den Minis bis zur A-Jugend sind vertreten. Besonders stolz ist Erichlandwehr darauf, dass alle Mannschaften in der ersten Kreisklasse vertreten sind und immer wieder Spieler den Sprung in die Seniorenmannschaft schaffen. Ein Beweis dafür, dass das Kaunitzer Konzept Früchte trägt.

„Nachhaltigkeit“, sagt Klaus Großegesse, sei für eine erfolgreiche Arbeit das Wichtigste. Das gilt aber auch für den Umgang mit den Sponsoren. Transparenz sei hier besonders wichtig. „Die Leute müssen wissen, was mit ihrem Geld passiert“, sagt der Vorsitzende des Jugendförderkreises. Aus diesem Grund fand im März das erste Sponsorentreffen statt, das sehr gut angenommen wurde.

Doch auch die Präsenz in der Öffentlichkeit ist Großegesse wichtig. Am Kauf- und Klönsonntag tritt die FCK-Jugend bei Hellweg Berufsbekleidung auf. Auf dem Geschicklichkeitsparcours und beim Torwandschießen können die Besucher ein Wochenende für zwei Personen im Sauerland gewinnen. Mit einem Getränke- und Würstchenstand ist für das leibliche Wohl gesorgt.

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