Feuerwehrschule 40 Jahre in St. Vit
Bild: Neitemeier
Die zentrale Ausbildungsstätte des Kreisfeuerwehrverbands Gütersloh befindet sich seit 40 Jahren in der ehemaligen Grundschule von St. Vit. Pressesprecher Wolfgang Hildebrandt (links) und Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper loben die vom Kreis finanzierte Unterbringung und Ausstattung. Der Komplex wurde seit 1976 stetig erweitert. Links der Trockenturm für die Schläuche.
Bild: Neitemeier

Zwischen diesen beiden Situationen liegen 40 Jahre, in denen die Ausbildungsstätte in St. Vit stetig ausgebaut und den wachsenden Anforderungen angepasst wurde. „Wir sind hier sehr gut und angemessen untergebracht, auch wenn es immer Luft nach oben gibt“, sagt Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper mit Blick auf die seit nunmehr vier Jahrzehnten von der Feuerwehr genutzten Räume der früheren Grundschule von St. Vit, die der Kreis von der Stadt Rheda-Wiedenbrück gemietet hat und unterhält.

Bis zu drei Lehrgänge laufen parallel

Die weitaus meisten der rund 1600 aktiven Feuerwehrmänner und -frauen im Kreis kommen mindestens einmal im Jahr zu dem etwas versteckt liegenden Komplex an der Straße Am Lattenbusch – sei es, um einen der inzwischen 13 verschiedenen Kurse zu besuchen oder um auf einer speziellen Übungsstrecke ihre Fitness in voller Atemschutzmontur unter Beweis zu stellen. Insgesamt mehr als 3000 Teilnehmer wurden im vergangenen Jahr bei allen Veranstaltungen und Angeboten gezählt. Auch der Rettungsdienst des Kreises oder die Mobilen Retter nutzen die Räume in St. Vit für Ausbildungszwecke.

Technische Hilfe immer wichtiger

„Als die Schule 1976 an den Start ging, wurden gerade einmal vier verschiedene Lehrgänge angeboten“, sagt Wolfgang Hildebrandt, der Pressesprecher und Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbands. Zur Ausbildung der Truppführer, Maschinisten, Sprechfunker und Atemschutzgeräteträger sind inzwischen unter anderem Lehrgänge zum Umgang mit Kettensägen, zur Absturzsicherung sowie zu ABC-Gefahrenlagen hinzugekommen. Analog zum täglichen Einsatzgeschehen nehmen technische Hilfeleistungen ebenfalls breiten Raum ein. Seminare zu Themen wie Einsatzleitung, Digitalfunk, vorbeugender Brandschutz, Öffentlichkeitsarbeit und Jugendfeuerwehr runden das Programm ab.

Ehrenamt und Idealismus prägen Ausbildungsstätte

„Die Schule lebt seit 40 Jahren von sehr viel Idealismus und Herzblut zahlreicher Feuerwehrleute“, sagt Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper und lobt das ehrenamtliche Engagement der zahlreichen Schulleiter und Ausbilder. Seit zwei Jahren führt der Gütersloher Thomas Habig die Kreisfeuerwehrschule. Seine Vorgänger waren Heinz Wittenborg (Rietberg), Gisbert Rüsenberg (Langenberg), Helmut Frese (Rheda-Wiedenbrück), Bernhard Erdmann (Rheda-Wiedenbrück) und Karl-Heinz Berenbrinker (Verl).

Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf der Kreisseite Gütersloh in der „Glocke“ vom 20. August.

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