Freies W-Lan kommt im Januar 2018
Immer und überall Zugangs ins Internet: Das ist zumindest im Verler Stadtzentrum ab Januar möglich. Dann will die Stadt ein W-Lan-Netz in Betrieb nehmen, das in Kooperation mit der Werbegemeinschaft aufgebaut wird.

Das erklärte Bürgermeister Michael Esken am Mittwoch im Gespräch mit der „Glocke“. Zunächst öffentlich und dann noch einmal hinter verschlossenen Türen hatte sich der Haupt- und Finanzausschuss mit dem Thema beschäftigt. Keine Angaben wurden zu den Kosten gemacht. Sie seien aber überschaubar, so Michael Esken.

Die Kommunalpolitiker und die Werbegemeinschaft, die bei diesem Projekt kooperieren, waren sich einig. „Beide Modelle sind vorstellbar“, sagt Rainer Tuxhorn, Schriftführer der Werbegemeinschaft. „Wir müssen auf diesen Zug aufspringen. Der Trend geht dahin, W-Lan-Zugänge anzubieten“, so Rainer Tuxhorn.

Grundsätzlich aber waren die Kaufleute wie auch die Stadt für die Variante, ein Unternehmen damit zu beauftragen, freies W-Lan in der Innenstadt zu installieren. Die Kommune zahlt für die Infrastruktur. Die Gewerbetreibenden müssen in ihren Geschäften ebenfalls Router aufstellen, um Kunden einen Zugang zum Internet zu ermöglich.

Was für die Profi-Variante sprach, waren für alle Beteiligten die Verlässlichkeit und der Service. Freifunk sei zwar günstiger, so Rainer Tuxhorn. Die Router hätten aber nur eine Reichweite von 20 bis 30 Metern. Und die Installation und Wartung müsse individuell geregelt werden. Stattdessen wird nun die Variante aus einem Guss umgesetzt, die durch einzelne Zugangspunkte via Freifunk ergänzt werden kann.

Und es soll zügig gehen. Schon Anfang Januar soll es so weit sein. „In Hövelhof funktioniert dieses System schon sehr gut“, sagte Michael Esken mit Blick auf die Nachbarkommune. Geplant ist, zunächst die Kernstadt zu erschließen. Also die Gütersloher und Paderborner Straße, das Schulzentrum, die Wilhelm- und die Hauptstraße, die Poststraße und auch den Marktplatz und das Ölbachcenter. Bereiche, in denen Geschäfte sind und in denen das öffentliche Leben stattfindet.

Zudem gibt es weitergehende Pläne für die Ortsteile. „Wir sind mit der Einzelhandelsgemeinschaft in Kaunitz in Verbindung“, sagte Esken. Auch in Bornholte und Sürenheide soll es mittelfristig Gratis-Zugänge geben.

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