Friedhofskapelle wird renoviert
Saniert werden soll die Friedhofskapelle in Kaunitz. Die Stadt steuert 50 000 Euro bei.

 „Die Bestattungskultur verändert sich“, sagte Bürgermeister Michael Esken am Dienstagabend im Haupt- und Finanzausschuss. Einerseits haben viele Bestatter mittlerweile eigene Räume, in denen Angehörige Abschied nehmen können. Und dann gibt es deutlich mehr Urnenbestattungen.

Der Plan für Kaunitz sieht nun vor, die Aufbahrungsräume einschließlich des Vorraums zu renovieren. Die Kosten dafür betragen laut einer ersten Aufstellung 63.000 Euro. Geplant ist, die Kammern ansprechender zu gestalten. So sollen größere Fenster eingebaut werden. Außerdem sollen die Beleuchtung, die Heizung und die Kühlung erneuert werden. Und dann ist die Neugestaltung der Wände, der Bodenflächen in den Kammern und der Decke geplant.

„Es soll dann in den Kabinen die Möglichkeit des Abschiednehmens geben“, erklärte Bürgermeister Michael Esken. Der Trägerverein der Kapelle hatte bei der Stadt einen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro beantragt. Das sind fast 80 Prozent der Kosten. „Die Verwaltung schlägt vor, den beantragten Zuschuss zu gewähren und damit eine zeitgemäße Aufbahrungsmöglichkeit in der Friedhofskapelle Kaunitz zu unterstützen“, heißt es in der Vorlage für den Haupt- und Finanzausschuss. Und dem stimmten die Politiker auch einstimmig zu.

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