Für jede Zielgruppe gibt es ein Programm
Präsentieren das neue Programm des Droste-Hauses: Tanja Weickert (links) und Tanja Butterweck. Neu ist in diesem Jahr, dass es einmal ein Heft speziell für Kinder und Jugendliche gibt und dann eines für Erwachsene sowie Eltern mit Kindern.

Wirksam wird das mit dem kommenden Jahr. „Es war schon veraltet, als es aus der Druckerei kam“, sagt Tanja Weickert über das bisher übliche Jahresprogramm. Nun solle das Angebot aktueller und übersichtlicher präsentiert werden. Und ganz nebenbei geht es um die Frage: Wofür steht das Droste-Haus eigentlich? Diese Frage beantworten Tanja Weickert und Tanja Butterweck bei der Vorstellung des Programms routiniert. Einmal für Angebote speziell für Kinder und Jugendliche und dann für Aktionen, die Erwachsene und Familien betreffen.

„Wir haben für dieses Heft eine ganz andere Ansprache gewählt“, erklärt Tanja Butterweck mit Blick auf die Ausgabe für den Nachwuchs. Die Kinder werden geduzt, die Dozenten nur mit Vornamen aufgeführt.

Im Heft mit Angeboten für Erwachsene sowie Eltern mit Kindern gibt es zum Beispiel eine Kursübersicht nach Wochentagen. Und das Droste-Haus hat in vergangenen Jahren eine Veränderung bei der Nachfrage festgestellt. War es vor zehn Jahren noch üblich, dass Kinder mit einem Jahr in die Spielgruppen kommen und dann später in den Kindergarten wechseln, sei es heute so, dass vor allem das erste Lebensjahr des Kindes für gemeinsame Aktionen genutzt werde, so Tanja Weickert. Dort setzt das Droste-Haus an und bietet zum Beispiel Yoga mit Kleinkind an. „Das Baby wird mit einbezogen“, erklärt Tanja Butterweck bei der Programmvorstellung.

Hinzu kommen im nächsten Jahr Programmpunkte für die ganze Familie. Im Februar sei ein Sternenabend geplant, im Sommer dann eine Fledermausbeobachtung – jeweils für Eltern und ihre Kinder, so Tanja Butterweck. Klassisch für Jungen und Mädchen gibt es wieder diverse Angebote in den Ferien sowie in den – in diesem Jahr langen – Pfingstferien eine Ferienfreizeit. Simone Pankoke, fünf erfahrene Ferienspielhelfer sowie ein Küchenteam wollen mit 24 Kindern zwischen acht und zwölf Jahren nach Hardehausen bei Warburg fahren.

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