Ganoven scheitern an Geldautomaten
Bild: Eickhoff
Der Versuch, einen Geldautomaten der Postbank in Verl aufzuschweißen misslang in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die Übeltäüter hatten ihr Vorhaben jedoch gut vorbereitet, und unter anderem die Türen als Sichtschutz mit schwarzer Farbe besprüht.
Bild: Eickhoff

So wollten die Übeltäter offenbar vermeiden, dass Passanten, die ihre Fahrzeuge vor der Post parken, auf ihre Straftat aufmerksam wurden. Auch der Bildschirm eines Briefmarkenautomat, der vor der Eingangstür steht, wurde mit schwarzer Farbe besprüht.

Der Geldautomat wurde zumindest an einer Seite im unteren Bereich mit einem Trennschweißer erheblich beschädigt, das mehrere Millimeter dicke Stahlblech auf einer Länge von mehr als 30 Zentimetern durchtrennt.

Nachdem die Tat gegen 6 Uhr am Samstagmorgen entdeckt worden war, wurde aufgrund der starken Geruchsbelästigung der Löschzug Verl alarmiert. Zwei Feuerwehrleute rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus und kontrollierten den Vorraum. Sie nahmen auch Messungen vor, konnten aber nach Angaben von Löschzugführer Erwin Kleinemeier keine gefährliche Gaskonzentration nachweisen. Mehr als ein dutzend Mitarbeiter der Verler Postfiliale mussten zunächst auf dem Freigelände warten und konnten erst verspätet ihren Dienst antreten.

Außer an dem Geld- sowie dem Briefmarkenautomaten sowie der Automatiktür entstand kein größerer Schaden. Beamte
der Kriminalwache der Kreispolizeibehörde Gütersloh sicherten noch am Samstagmorgen Spuren am Tatort.  Kunden der Postbank mussten am Wochenende auf andere Geldautomaten ausweichen, wenn sie sich mit Bargeld eindecken wollten.

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