Gericht weist Klage gegen Verler Stadion ab
Bild: Steinecke
Erfolg für die Stadt Verl: Eine Klage von Anwohnerinnen des Fußballstadions an der Poststraße ist vor dem Verwaltungsgericht Minden abgewiesen worden.
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In jenem Bauvorentscheid hatte die Stadt Verl seinerzeit Punkte wie Lärmschutz, Flutlicht und Anzahl der Parkplätze rund um das Stadion an der Poststraße geregelt. Die beiden Klägerinnen hatten nach Überzeugung des Gerichts Fristen für Einwände verstreichen lassen. Eine habe darüber hinaus erklärt, auf Rechtsmittel verzichten zu wollen. Der Spatenstich für den Stadionumbau erfolgte im Sommer 2015.

Im Namen der Anwohner hatte Heinrich Loriz aus Paderborn die Klage gegen die Stadt Verl geführt. Sie richtete sich zentral gegen die Baugenehmigung. Weitere Streitpunkte waren die Parkplätze und der Schallschutz. Das Gericht war der Ansicht, dass die Stadt doppelt so viele Parkplätze ausgewiesen habe, wie nötig gewesen wären. Und in Sachen Lärm würden die Grenzwerte nicht überschritten.

Die Stadt Verl wurde am Dienstag in Minden durch Rechtsanwalt Dr. Georg Hünnekens vertreten. Bürgermeister Michael Esken und Unternehmer Michael Beckhoff als Vertreter des Sportclubs Verl waren ebenfalls im Gerichtssaal.

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