Glasfaser: Nun ist Verl an der Reihe
Weiter geht es mit dem Projekt Glasfaser für Verl: (v. l.) René Fuchs, Sven Geiger, Michael Esken, Sandra Claes und Jan Rimbach werben nach dem Erfolg in Bornholte, Kaunitz und Sürenheide nun für Anschlüsse in Verl und Sende. Auch dort müssen mindestens 40 Prozent der Haushalte mitmachen.

Die Möglichkeit dazu besteht bis zum Stichtag am 8. April. Ausgebaut werden die Gebiete Sende sowie Verl-Zentrum mit den Außenbereichen Feldweg, Grünstraße und Verl West. Im Zentrum wird nur der Bereich abgedeckt, der noch nicht von der Telekom ausgebaut wurde.

Der Anschluss an das Glasfasernetz erfolgt erst, wenn ein Kunde einen Vertrag für Internet und Telefonie bei dem Unternehmen abschließt. Das Verlegen der Leitung erfolgt in diesem Fall kostenlos. Nach Ende der Vertragslaufzeit (zwei Jahre) kann ein Kunde auch zu einem anderen Anbieter wechseln. „Wir lassen auch andere auf unsere Leitungen“, erklärt René Fuchs, Projektmanager bei der Deutschen Glasfaser.

In den Ortsteilen Kaunitz, Bornholte-Bahnhof und Sürenheide haben sich 43, 41 und 41 Prozent für einen Glasfaseranschluss entschieden. Leicht war es dort nicht, die Quote zu erreichen. Bürgermeister Michael Esken wundert sich, dass erst das schnelle Internet gefordert werde und dann die Bedenkenträger auf den Plan träten. In den Ortsteilen erfolgt der Ausbau aber auf jeden Fall. Und auch Sende wird isoliert betrachtet und ist demnach nicht vom Ergebnis im Verler Zentrum und in den Nebengebieten abhängig.

Fuchs erklärt, dass ein 100-Prozent-Ausbau erfolgt. Das heißt, lassen sich nur 40 Prozent anschließen, bestehe für andere später immer noch die Möglichkeit, sich einen Anschluss ins Haus legen zu lassen. Dann werden allerdings die Kosten für das Verlegen berechnet. Fuchs nannte ein Summe von 750 Euro. Mit den vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau werde zeitnah begonnen, so der Projektmanager. So könnten die ersten Kunden den Glasfaseranschluss voraussichtlich im Sommer nutzen. Konkreter äußerte sich Fuchs nicht.

Im Rahmen dieser Arbeiten wird auch der geförderte Ausbau für die 384 Haushalte im Außenbereich realisiert, die bisher nur geringe Internetgeschwindigkeiten haben. Nutzer müssen in diesem Fall keinen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser abschließen.

Am Dienstag, 22. Januar, findet ab 19 Uhr im Pädagogischen Zentrum eine Info-Veranstaltung zum Glasfaserausbau statt.

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