Heroal eröffnet drittes Werk in Hövelhof
Bild: von Stockum
Besucher erkunden am Freitag das neue Logistikzentrum.
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Ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte hat Heroal („Kompetenz in Alu“) am gestrigen Freitag aufgeschlagen. Mit der Eröffnung des 40 000 Quadratmeter großen Logistikzentrums in Hövelhof ist dem Betrieb ein gewaltiger Schritt in Sachen Expansion gelungen. Bereits vor einigen Monaten hatten Besucher bei einer Hausmesse in den seinerzeit noch leerstehenden Hallen Gelegenheit, sich ein Bild von der beeindruckenden Erweiterung zu machen. Jetzt, kurze Zeit später, waren es vielfach diesselben Gäste, die kaum glauben konnten, was sich binnen weniger Monate im Nachbarkreis getan hat.

Der Neubau des Logistikzentrums ist notwendig geworden, „weil die bestehenden Werke in Verl und Hövelhof an ihre Grenzen gestoßen sind“, beschreibt die Geschäftsführung unter Dr. Vera Schöne (Bild links) und Konrad Kaiser (Bild rechts) die Idee. Am Stammsitz in der Ölbach-Stadt hatte es offenbar keine Möglichkeiten gegeben, eine Erweiterung in dieser Größenordnung zu realisieren. Dennoch wolle man auch künftig an den anderen beiden Standorten festhalten, betont die Unternehmensführung. Sie würden „primär als Produktionsstätten weiterbetrieben“, heißt es. Das Logistikzentrum hingegen dient der Lagerung und dem Versand der Heroal-Produkte. Dabei handelt es sich um Aluminiumprofile für Türen, Fenster Zargen und andere Bereiche.

Kernstück des neuen Komplexes im Hövelhofer Industriegebiet sind die beiden vollautomatschen Hochregallager für Langgut und Zubehörteile auf Europaletten und in Gitterboxen. Nach einer Führung durch den Neubau und einem Sektempfang hatten die Gäste am Freitag die Gelegenheit, verschiedenen Fachvorträgen beizuwohnen. Zum einen war Professor Klaus Schweinsberg zu Gast. Er moderierte und referierte zum Thema „Standort Deutschland – die aktuelle Wirtschaftslage“. Dr. Pero Micic, der als einer der international führenden Experten für Zukunftsmanagement gilt, hatte seinem Vortrag den Titel „Mehr von der Zukunft sehen, verstehen und haben“ gegeben.

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