Jörg Vogelsang steht Mint-Technikum vor
Bild: Steinecke
Der Vorstand des Trägervereins Mint-Technikum: (v. l.) Vorsitzender Jörg Vogelsang, Beisitzer Albrecht Pförtner, Beisitzer Dirk Hildebrandt sowie die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Matthias Stickling und Dr. Ursula Frank.
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 „In zehn Jahren können die Unternehmer Nutznießer der Arbeit des Vereins sein“, betonte der Physiker und Ingenieur bei seinem Amtsantritt. Zu seinen beiden Stellvertretern wurde Matthias Stickling von der Firma Metallbau Stickling und Dr. Ursula Frank von Beckhoff Automation gewählt.

Beisitzer sind Albrecht Pförtner, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Gütersloh, Pro Wirtschaft GT, sowie Dirk Hildebrandt, Leiter des Fachbereichs Jugend, Bildung und Kultur bei der Stadt Verl, und der in Abwesenheit gewählte Frank Dohmen von der Firma Nobilia. Die Stelle des Jugendvertreters blieb unbesetzt. Zu Kassenprüfern wurden Detlef Zimmer, Paul Ilsen und Jens Welpmann bestimmt.

Nun ist der Weg frei für den Start des Mint-Technikums in Verl. Am 1. November sollen die Räumlichkeiten in der ersten Etage der ehemaligen Taschenfabrik Held am Papendiek fertiggestellt sein. Auf 350 Quadratmetern wird der Mint-Parcours mit einer interaktiven Ausstellung ebenso zur Verfügung stehen wie ein Forschungslabor und eine Werkstatt. Ideale Voraussetzungen also, damit der Verein seinem Auftrag nachkommen kann: Interesse an technischen und naturwissenschaftlichen Berufen wecken sowie Talente entdecken und fördern.

„Das ist zunächst einmal ein braver Businessplan. Aber aufstocken kann man ja immer“, erklärte Albrecht Pförtner und wies so darauf hin, dass bei einer positiven Entwicklung noch Platz für weitere Ausbaustufen vorhanden sei. Gleichzeitig machte Pförtner darauf aufmerksam, dass das Mint-Technikum eine Einrichtung ist, von der die Firmen kreisweit profitieren können.

Pförtner gab bekannt, dass sich die Firma Miele dazu entschlossen habe, dem Verein beizutreten. Die Jahresbeiträge für Unternehmen sind nach deren Umsatz gestaffelt. Die Obergrenze liegt bei gut fünf Millionen Euro Jahresumsatz. In diesem Fall zahlt ein Unternehmen als Mitglied 1000 Euro.

Verbände und Vereine zahlen 250 Euro, Gebietskörperschaften 300, Kreditinstitute 500 und Einrichtungen ohne Erwerbscharakter 150 Euro. Einzelpersonen tragen nach eigenem Ermessen bei, mindestens jedoch 20 Euro pro Jahr. Bis zum 18. Lebensjahr werden 10 Euro berechnet. Der Familienbeitrag beläuft sich auf 30 Euro.

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