Kaunitz wird zum Mekka der 50er-Jahre-Fans
Bild: Schäfer
Tolle Vehikel waren beim Straßenkreuzerfestival rund um die Ostwestfalenhalle zu erleben.
Bild: Schäfer

Was das Festival rund um die Ostwestfalenhalle ausmacht, beschreibt Besucherin Michele Hettig aus Bielefeld: „Es gibt kein anderes, auf dem man diese Kombination findet.“ Trödelmarkt, vielfältige Angebote, Musikboxen, Autos und vor allem auch die Live-Musik sind es, die sie zum dritten Mal nach Kaunitz gelockt haben.

Am Sonntagmorgen standen „The Roomates“ auf der Bühne, nachdem am Samstag bereits die „Jive-O-Matics“ und „Buddy & His Moondreams“ für das richtige Musikgefühl gesorgt hatten. Die Kombination macht’s, das bestätigen auch Uta Max, Jeanette Falk, Dunja Franke und Christiane Oesteren. Die Frauen besuchen in ihrer Freizeit Festivals in Hessen, NRW und auch in England. Außer Original-Kleidung aus den 50er-Jahren bieten sie Selbstgenähtes und eigens angefertigte Haarspangen an ihrem Stand an.  Und wenn die Partner auch nicht dabei sein, so teilen sie mit ihnen ein Hobby, natürlich aus der angesagten Ära: „Wir tanzen Lindy Hop und Boogie.“

Haartolle im Stil der Fünfziger

Das Team komplettierte am Samstag und Sonntag das leuchtende, blinkende, bunte und vielseitige Angebot in der Halle. Wer wollte, konnte sich vom Salon „Haartolle“ eine Frisur im 50er-Jahre-Stil fertigen lassen. Mitarbeiterin Hushia Kchestani hatte viel zu tun, um blonde oder braune Haare in Locken zu legen.

Draußen lockten die glänzenden Vehikel, die im jüngsten Fall Baujahr 1976 sein sollten. Wahre Kultobjekte, die mit viel Liebe zum Detail restauriert worden sind, standen neben – allerdings seltenen – Karossen, denen die Arbeitsschritte noch bevorstanden. Ob Bonbonpink, knalliges Türkis oder sattes Schwarz, immer gepaart mit viel Chrom: Buick, Dodge, Cadillac, Ford und Chevrolet stellten begehrte Fotomotive.

Dazu zählte auch der Mercury Baujahr 1950 von einem Besucher aus Heerlen in der Nähe von Aachen. „Ich heiße hier nur Tim Mercury“, sagt er lächelnd und schaut aus seinem königsblauen Wagen. Und wer den Mercury nicht auf den ersten Blick erkannt hatte, brauchte sich nicht zu wundern: „Der ist komplett umgebaut.“

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