Kaunitzer lassen sich Laune nicht verderben

 Er hatte auch in diesem Jahr wieder einen respektablen Holzhaufen zusammengetragen, der sich mit seiner lodernden Glut anschickte, den Winter endgültig zu vertreiben. „Das kann man nicht allein machen“, freute sich Ulrich Bokel über die Unterstützung der Mitorganisatoren Ralf Mersch und Frank Rodemann. Hinzu kamen noch 15 Helfer aus der Kolpingjugend sowie fünf ehrenamtliche Fahrer der Traktoren. Mit denen wurden am Donnerstag vor Karfreitag zunächst die weiteren Touren gefahren. Am Samstag wurden die näher gelegenen Routen unter die Räder genommen und das Osterfeuer schließlich aufgeschichtet. Rund 30 Fuhren kamen so gegen eine freiwillige Spende von 15 Euro zusammen. „Die meisten geben aber mehr, und wir haben schon regelrechte Stammkunden“, so Ulrich Bokel. Denn den österlichen Service der Kolpingsfamilie wissen die Menschen zu schätzen. Im vergangenen Jahr wurde mit den Spenden das Mexiko-Projekt unterstützt. In diesem Jahr feiert der Kolpingbezirk sein 100-jähriges Bestehen und möchte aus diesem Anlass in Wiedenbrück einen Gedenkstein zur Entstehung der Wallfahrt nach Wiedenbrück aufstellen. „Ich denke, die Überlegungen gehen dahin, das Geld dafür einzusetzen“, sagte der Vorsitzende Arno Symann.

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