Kein Spiel für Spaßbremsen
Bild: Tschackert
Beim Bubble-Soccer-Turnier auf dem Sportplatz am Lönsweg waren zwölf Mannschaften aktiv, die sich in der Trendsportart versuchten. Mit den dicken PVC-Bällen zu spielen, war gar nicht so einfach. 
Bild: Tschackert

„Gut, dass wir das hier durchgezogen haben“, sagte Michael Wulff. Perfekte Bedingungen gab es bei der Bubble-Soccer-Premiere am Lönsweg. Zwölf Mannschaften waren am Start und die hatten vor allem eins: jede Menge Spaß.

„Den Gegenspieler wegchecken zu können, ohne eine gelbe Karte zu riskieren, das hat schon was“, sagte lachend Jan Eickhoff vom Spaßteam Messdiener City, um auch gleich im Vorrundenspiel zu demonstrieren, was die Jungs unter aggressivem Vorchecking so verstehen, wenn der Oberkörper durch einem 1,20 Meter breiten aufgeblasenen PVC-Airbag geschützt ist.

Reihenweise flogen die Mädchen von Dynamo Tresen aus Mastholte über den Platz, egal ob der Ball in der Nähe war oder nicht. Spielerische Akzente waren dagegen eher selten. Die meisten Tore wurden aus Standardsituationen heraus erzielt. Den Bogen hatten die Gastgeber raus. „Es geht echt an die Physis. Vor allem ist die Sicht durch die Bälle beeinträchtigt“, berichtete Yvo Kipp von seinen Erfahrungen.

Dass hin und wieder mal am Ball vorbeigetreten wurde, lag hauptsächlich an den konvexen Sichtbedingungen durch die PVC-Kugeln. Mit denen waren die Gastgeber allerdings alles andere als zufrieden. Der Ausstatter aus Braunschweig hatte teils defekte Leihbälle in die Ölbachstadt geliefert. Das hieß für die Organisatoren im Vorfeld Löcher flicken und während des Turniers immer wieder aufpumpen.

Kein Wunder, dass die Jungs sauer waren und sich für den Fall einer Wiederholung einen eigenen Turniersatz der Plastikkugeln besorgen wollen. Immerhin hat die Hobby-Fußballtruppe aus Verl viel Arbeit und auch Geld in die Verwirklichung des Turniers gesteckt.

Arbeit und Risiko haben sich am Ende ausgezahlt. Rund 400 Besucher waren über den Tag verteilt auf dem Sportplatz am Lönsweg, um sich ein Bild von dieser neuen Trendsportart zu machen, bei der es vor allem um den Spaß geht.

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