Klärschlamm: Suche nach Alternativen
Bild: Steinecke
Auf der Suche nach einer alternativen Entsorgungsmöglichkeit für den Klärschlamm sind Matthias Möllers und die Verler Stadtverwaltung. Der Kämmerer stellt klar, dass der Schlamm auf Dauer nicht auf Äckern entsorgt werden darf.
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Damit aber soll nach dem Willen der Bundesregierung demnächst Schluss sein. Und so bereitet sich auch die Stadt Verl darauf vor. Zumindest vorläufig soll aber nicht an der gängigen Praxis gerüttelt werden. Das haben die Mitglieder des Betriebsausschusses in ihrer jüngsten Sitzung signalisiert. Nun soll zumindest im Jahr 2016 alles so bleiben, wie es ist. Zeitgleich soll sich die Verwaltung aber über Alternativen Gedanken machen.

Möglich ist zum Beispiel der Kauf einer kleinen Karbonisierungsanlage. Das wäre eine Verler Lösung. Ober aber Verl schließt sich mit den Kommunen und Kreisen zusammen und baut eine Monoverbrennungsanlage für Klärschlamm.

Rund 2100 Tonnen Klärschlamm fallen jährlich in Verl-West an. Derzeit kostet die Entsorgung 84.000 Euro jährlich. Zwischen 178.000 und 210.000 Euro würde eine Verbrennung zu Buche schlagen. Ähnliche Steigerungen sind für die Kläranlage Sende zu erwarten. Dort fallen 1100 Tonnen Klärschlamm an.
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