Kneipenfestival geht in einer neue Runde
Bild: Steinecke
Organisator Andreas Guntermann ist überzeugt, dass zahlreiche Besucher am Samstag in die Stadt strömen werden.
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„Die Glocke“:  Es gibt ein neues Konzept mit weniger Kneipen. Dafür wird in vieren länger als bis 1 Uhr gespielt. Macht das vor dem Hintergrund Sinn, dass im vergangenen Jahr doch relativ früh die Instrumente eingepackt wurden?

Guntermann:  Die Verler haben durchaus Stehvermögen und von daher freue ich mich, den Besuchern in diesem Jahr ein Open End im Cabarna, Verl Inn, Bürmanns Hof und Campus anbieten zu können.

„Die Glocke“:  Ist es ein Nachteil, dass sich weniger Kneipen beteiligen?

Guntermann: Ich denke nicht. Musikalisch ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und mit unserer Zeitreise spannen wir den Bogen von den 20er-Jahren bis heute.

„Die Glocke“:  Apropos Wetter – was sagt denn die Prognose? 

Guntermann:  Auf jeden Fall zweistellige Temperaturen und trocken. Das spielt uns in die Karten.

„Die Glocke“:  Wie ist denn der Kartenvorverkauf bisher gelaufen?

Guntermann: Wenn man durch die Stadt geht und mit den Leuten spricht, spürt man überall viel Vorfreude auf das Festival. Der Kartenvorverkauf spiegelt das allerdings noch nicht so wider. An der Abendkasse besteht aber auch die Möglichkeit, Tickets zu kaufen. Ab 15 Uhr in der Sporthalle am Schulzentrum während der Handballspiele des Turnvereins Verl. Und ab 18 Uhr ist am Verl Inn an der Wilhelmstraße eine Kasse geöffnet.

„Die Glocke“:  Warum läuft der Vorverkauf schleppend? Sind Sie nervös angesichts der Zahlen?

Guntermann:  Nervös bin ich nicht. Das war in den vergangenen Jahren auch so. Die Leute legen sich generell nicht mehr so frühzeitig fest. Das ist in Ordnung und erhöht die Spannung.

„Die Glocke“: Wie viele Besucher erwarten Sie?

Guntermann:  Wir machen eine schöne Party. Es wird in diesem Jahr vierstellig.

„Die Glocke“:  Wie soll sich die Veranstaltung weiterentwickeln?

Guntermann: Wir sammeln Erfahrung. Da muss man offen sein und vielleicht auch noch einmal über den Termin oder die ein oder andere Verbesserung nachdenken. Irgendwann einmal wünsche ich mir in der aufgeputzten und dann grundrenovierten Ölbachstadt so um die 2500 Besucher.

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