Kugelfang entspricht gesetzlicher Norm
Bild: Ebbesmeyer

Die Schützen (v. l.) Helmut Nacke, Helmut Horsthemke, Harald Honerlage, Johannes Rempe, Sascha Dickhut, Erhard Venker und Friedhelm Pollmeier bei der Arbeit.

Bild: Ebbesmeyer

„Alles schon für den Bundesköniginnentag im kommenden Jahr“, sagt Helmut Horsthemke. Das bisherige Podest war einfach zu klein geworden. „Und bot auch keinen schönen Anblick mehr“, sagt der engagierte Schützenbruder. „Das neue hält für Generationen“, sind sich auch Erhard Venker, Helmut Nacke, Friedhelm Pollmeier, Johannes Rempe, Markus Busche, Sascha Dickhut, Ulrich Johann-Vorderbrüggen, Harald Honerlage und Albert Peterhanwahr einig. Sie alle haben in den vergangenen Wochen in die Hände gespuckt und das Projekt mit Bauleiter Helmut Horsthemke unterstützt.

Für den Kugelfangumbau zeichnete Schießmeister Bernhard Düttmann verantwortlich. „Zuerst haben wir Leerrohre für die Stromversorgung verlegt und danach die Tannen zwischen Thronpodest und Vogelstange entfernt“, berichtet Helmut Nacke. Neben dem neuen Thronpodest wurde ein Stromkasten installiert, der unter anderem die Seilwinde des Kugelfangs wie auch das Fahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes mit Elektrizität versorgen soll. Vergangenheit ist jedenfalls auch „die Schmuddel-ecke rund um den Kugelfang“, der sich nach Angaben von Friedhelm Pollmeier bei Festen zumeist „zugemüllt“ präsentiert hatte. Unter der Vogelstange wurde eine Pflasterung eingebracht, für die Erhard Venker die Platten geschnitten hatte. Rundherum werden noch 40 Quadratmeter Rollrasen der Sorte „Sport und Spiel“ verlegt. Das Kugelfanggehäuse wurde auseinandergenommen und den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend gestaltet.

Beinahe 300 Stunden ehrenamtliche Arbeit sind in das Projekt eingeflossen, haben die ehrenamtlichen Gilde-Schützen errechnet. Auf diese Leistung ist auch Brudermeister Heinz Sudhoff stolz. „Vor allem auch, dass solche Ideen und Initiativen aus den Reihen der Schützen selbst kommen“, betont Sudhoff. Gemeinsam freuen sie sich nun auf das Schützenfest am ersten Juli-Wochenende und erst recht auf den Bundesköniginnentag in Verl. „Was hier entstanden ist, ist ein Aushängeschild für unsere Bruderschaft“, lobt Sudhoff.

SOCIAL BOOKMARKS