Lesungen und eine Ausstellung geplant
Bild: Tschackert
60 Jahre Jugendaustauschwerk feiern (v. l.) Simone Pankoke, Katja Johannhörster, Mechthild Franzbohnenkamp, Margret Lütkebohle, Ursula Koppelin, Tanja Weickert, Anne Schulte, Olga Hirsch, Birte Hornberg-Ersay, Lilia Frizler und Tanja Butterweck.
Bild: Tschackert

Geplant sind Lesungen mit Karen Duve und dem Journalisten Jürgen Wiebicke. „Dieses Mal feiern wir das ganze Jahr“, betont Tanja Weickert. Vor zehn Jahren wurde das 50. Jubiläum des Jungendaustauschwerks, das am 15. Februar 1959 gegründet wurde, mit einer einzigen Feier begangen.

Das ändert sich zum 60. grundlegend: Bereits am Freitag, 15. März, um 16 Uhr wird im Droste-Haus am Schillingsweg die Ausstellung eröffnet. Gezeigt werden die 40 Titelbilder der Programme der Familienbildungsstätte – und damit, wie sie sich im Wandel der Zeit doch verändert haben. Die Cover geben immer auch ein Stück den Zeitgeist wieder. Sie werden nicht in chronologischer Reihenfolge aufgehängt, sondern von Yvonne Sneller künstlerisch aufbereitet.

Im Rahmen einer Lesung stellt Jürgen Wiebicke sein Buch „Demokratie-Retter“ vor. Termin ist am Mittwoch, 27. März. „Dafür zog er zu Fuß durch NRW, sprach mit Menschen über den Stellenwert der Demokratie und entwickelte zehn Regeln für Demokratie-Retter“, so Tanja Weickert. Der Autor möchte auch mit dem Publikum diskutieren.

Kommunikativ verlaufen soll das Sommerfest des Droste-Hauses, das mit Blick auf die Europawahl unter dem Titel „Europa bei uns zu Hause“ steht. Das Besondere in diesem Jahr: Es gibt auch ein Rockkonzert. Am Samstag, 20. Juli, geht das Fest ab 18 Uhr im Droste-Haus am Schillingsweg über die Bühne. Mit dabei sind Gäste aus verschiedenen Ländern Europas.

Gediegener ist die Lesung von Karen Duve, die ihren aktuellen Roman „Fräulein Nettes kurzer Roman“ am Dienstag, 12. November, vorstellt. Ein Historienroman, wie Familiensaga wie biografischer Roman über Annette von Droste-Hülshoff. Warum die Wahl ausgerechnet auf Karen Duve gefallen ist, ist einfach zu erklären: Jugendaustauschwerkgründer Hugo Wöstemeyer war ein Bewunderer der westfälischen Dichterin und hat deswegen die ersten Räumlichkeiten an der Verler Goethestraße Droste-Haus genannt.

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